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Management
B2B

Siemens und Oracle bauen eine Cloud für Entwicklungen

Sibylle Gassner
|
Mittwoch, 8. September 2010, 11:47 Uhr

Siemens IT Solutions and Services hat einen Cloud-Service angeboten, der erstmals auf der Oracle Open World Mitte September gezeigt werden soll. Gemeinsam mit dem Softwarespezialisten Oracle habe man eine "Test and Development Cloud" entwickelt.

Diese enthält Software und Anwendungen von Oracle, Siemens IT Solutions and Services stellt die Dienstleistungen bereit. Über ein webbasiertes Self-Service-Portal können Softwareentwickler Tools gemäß den Projektanforderungen auswählen, beliebig kombinieren und mit ihrer Arbeit starten.

Im Praxiseinsatz wird nach Nutzung der verschiedenen Services abgerechnet. Die Entwicklungs-Cloud wird zunächst als reine Testversion zur Verfügung gestellt. Siemens hofft mit dem Angebot die Hemmschwelle für Cloud-Einsteiger zu senken. Wann eine Finalversion des Angebots zur Verfügung stehen wird, ist noch nicht bekannt.

Die Idee ist nicht neu. IBM hat ein ähnliches Angebot entwickelt und im März dieses Jahres vorgestellt. Es soll noch im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommen.

Die Hersteller versprechen durch die Angebote Kosteneinsparungen, da die ansonsten notwendige Anschaffung und der Betrieb von Servern und Entwicklungstools entfällt. Zudem ließen sich mit Cloud-Services auch Leistungsspitzen in Unternehmen effektiv abfedern, indem man nur für diesen Zeitraum die erforderlichen Services in Anspruch nimmt.

Ein weiterer Pluspunkt ist Siemens zufolge, dass die Entwicklungsumgebung für die Unternehmens-Cloud flexibel und hoch performant in global verteilten Rechenzentren rund um die Uhr zur Verfügung steht.

Fotogalerie: Microsofts Cloud-Rechenzentrum in der Dose

Nein, das hat nichts mit einem Fertighaus zu tun, sondern so stellt sich Microsoft die Zukunft des Datenzentrums vor. ITPAC, IT-Pre Assembled Components, nennt sich das Konzept. Dieser Kasten lässt sich praktisch überall aufstellen, wo es Strom, Wasser und eine ebene Fläche gibt.
Microsofts Ziel ist es, überall in der Welt diese Container aufstellen zu können. So kann das Unternehmen ohne große Vorinvestitionen dem stetigen Wachstum bei den Cloud-Services und bei der Suche Bing stand halten.
Was Microsoft jetzt zeigt, sind Datenzentren der vierten Generation. Sie kommen mit mehr Luftfeuchtigkeit klar, und sind auch weniger stark von der Außentemperatur abhängig. In den Containern, die Microsoft in Chicago aufgestellt hat, passen tausende Server. Das neue Konzept ist etwas kleiner und kann wegen der integrierten Kühlung und Stromversorgung auch nur mehrere Hundert Server aufnehmen.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

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