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Management
CIO / CEO

Müde? Handy-Strahlung hypnotisiert das Gehirn

Ulrike Ostler
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Mittwoch, 11. September 2002, 12:00 Uhr

Funktelefone verdummen

Ein 20-minütiges Gespräch mit dem Handy hat etwa die Wirkung einer Hypnose. Diesen Zusammenhang wollen Forscher am Zentrum für Neuropsychopharmakologie der australischen University of Technology in Swinburne jetzt belegen können.

Der Bericht aufgrund von Testreihen erklärt unter anderem, warum viele Leute über Müdigkeit und Kopfschmerzen klagen, wenn sie ihr Mobiltelefon intensiv nutzen. Die Strahlung des Geräts beeinträchtige die Leistungsfähigkeit des Nutzers, heißt es in der jetzt veröffentlichten Studie.

Sie erhöht die Alpha-Wellen im Gehirn, was diesem eine höhere Last aufbürdet. Je länger das Telefonat dauert, um so schwerer fällt die Hirntätigkeit, so der Bericht der Wissenschaftler.

Der Neurophysiologe Rodney Croft drückt das, was sich das abspielt, so aus: "Das Gehirn hat mehr Arbeit, obwohl es dieselben Dinge tut" - beispielsweise schreiben oder lesen.

Während einer Hypnose ergäben sich ähnliche Muster. Auch dann erhöhten sich die Alpha-Wellen, so Croft.

Die Probanden, die an den Untersuchungen des australischen Instituts teilnahmen, hielten die Handys zirka fünf Zentimeter von Ohr entfernt. Sie wussten allerdings nicht, wann die Geräte eingeschaltet waren.

Wenn die Funktelefone in Betrieb waren, gingen die Alpha-Wellen in die Höhe. Die Testteilnehmer lösten die ihnen gestellten Aufgaben schlechter als zuvor.

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