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Management
CIO / CEO

Ferritperlen im Handy sollen Strahlung reduzieren

silicon.de
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Mittwoch, 26. Januar 2005, 14:48 Uhr

Die Handy-Hersteller können die elektromagnetische Strahlung der Geräte verringern, indem sie kleine Ferritperlen einbauen.

Die Handy-Hersteller können die elektromagnetische Strahlung der Geräte verringern, indem sie kleine Ferritperlen einbauen. Das sagte Lawrie Challis, Chef des britischen 'Mobile Telecommunications and Health Research Programme', der BBC. Ferrit ist ein magnetischer Werkstoff aus Eisenoxiden und wird unter anderem in speziellen Ferritantennen eingesetzt. Es gebe bislang zwar keine eindeutigen Hinweise darauf, dass Handy-Strahlung für den Menschen gefährlich sei, sagte Challis. Die Mobiltelefone seien allerdings noch nicht lange genug auf dem Markt, um in dieser Frage sicher sein zu können. Integriere man jedoch Ferritperlen in die Handsets, könne die Strahlung auf fast Null reduziert werden. Challis forderte die Hersteller dazu auf, die Ferritperlen einzubauen.

Derweil wies die Industrie den Vorstoß zurück. Er sei richtig, dass Ferrit die elektromagnetische Strahlung verringere, sagte Michael Milligan, General Secretary des 'Mobile Manufacturers Forum'. Wichtiger sei es jedoch, die Handys darauf zu testen, ob sie den Standards für die Strahlung entsprächen.

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