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Management
CIO / CEO
Expertenmeinung

Professor: Google ist wie Paris Hilton

Kathrin Schmitt
|
Montag, 11. Februar 2008, 16:11 Uhr

Professor Tim G. Richardson lässt kein gutes Haar an Google und machte seinem Unmut jetzt im Rahmen einer öffentlichen Kolumne Luft.

Richardson  von der Seneca University schrieb für die kanadische Tageszeitung Globe and Mail, Google werde durch ein ähnliches Phänomen getragen wie Paris Hilton. Das Verdient des Konzerns sei es lediglich, Suchmaschinen selbstverständlich zu machen.

Und das sei auch der Grund dafür, warum die Rivalen vom Schlage einer Microsoft es so schwer hätten, der Firma mit dem bunten Logo hinterherzukommen. Zwar seien nicht alle Suchmaschinen gleich entstanden, doch heutzutage sei die Technologie der einen Search Engine von der anderen kaum noch zu unterscheiden. Soweit hätten die Analysten recht. Was Google so besonders macht, ist ihm zufolge lediglich das Marketing.

Außerdem könne Google eine ganz eigene Historie vorweisen: Google war die erste Suchmaschine mit neuen Strategien, die Suchergebnisse noch einmal in klingende Münze umzuwandeln. Es habe sich jeder einzelne, in die Verbesserung der Suchmaschine investierte Dollar gelohnt. Und das zu einer Zeit, als die heutigen Rivalen Microsoft und Yahoo sich mit ihrer Portaltechnik beschäftigt hätten.

Google sei allerdings lange tatsächlich die beste Suchmaschine gewesen. Ob sie heute noch technologisch an forderster Front zu finden ist, wollte der Fachmann für E-Commerce nicht kommentieren. Doch er sagte, heute lebe Google zum Teil von sich selbst erfüllenden Prophezeiungen. Richardson: "Paris Hilton ist berühmt, weil jeder denkt, dass sie berühmt ist; Google ist populär, weil jeder sagt, dass Google populär ist."

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