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Management
CIO / CEO

Suchmaschinen halten sich nicht an EU-Richtlinie

Anja Schütz, pte
|
Montag, 5. Mai 2008, 10:48 Uhr

Anfang April beschloss die Datenschutz-Arbeitsgruppe der Europäischen Union eine neue Richtline für die 27 Mitgliedsstaaten. Darin ist die Haltedauer für Benutzer- und Suchdaten reglementiert. Demnach müssen künftig auch Suchgiganten wie Google und Yahoo Daten die älter als sechs Monate sind, von ihren Servern löschen.

Nur ein Anbieter am europäischen Markt hat diese Richtlinie bereits erfüllt. Ixquick stemmte sich seit Gründung gegen Datenklau und ungefragtes Speichern von Benutzerdaten oder dem Suchverhalten der Nutzer. Ixquick durchsucht die Ergebnisse der großen Anbieter, verbessert deren Ergbinisse weiter und wirkt für den Anwender als Firewall zu den alles aufsaugenden Datenbanken der Marktführer.

"Bei uns durchsucht man die größten Suchmaschinen der Welt mit einer Abfrage. Das liefert hervorragende Ergebnisse. Aber wir schützen unsere Nutzer auch vor dem Datenhunger der betreffenden Unternehmen. Bei uns werden die Daten nur solange gespeichert, wie es technisch notwendig ist. Unsere längste Behaltedauer betrug auch vor der Richtlinie nicht mehr als 48 Stunden", so Robert Beens von Ixquick.

Das Ergebnis der Arbeitsgruppe ist das Resultat von tausenden Protesten in der gesamten EU. Den Suchmaschinen wurde vorgeworfen, sich an den Daten der Anwender zu bereichern und diese auch nicht vor unbefugtem Zugang ausreichend zu schützen. Wer also Schutz vor unbegrenzter Schnüffelei und Datenspeicherung sucht, kann Ixquick standardmäßig nutzen. Zur bequemen und raschen Nutzung stehen diverse Browserplugins zur Verfügung.

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