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Management
CIO / CEO

Deutsche Unternehmen sind Vize-Weltmeister bei Open Source

Martin Schindler
|
Montag, 14. Juli 2008, 15:38 Uhr

Was sind die wichtigsten Motive für ein Unternehmen, Open-Source-Technologien einzusetzen und welche Länder führen dabei? Diese Frage haben die Analysten des Marktforschungsinstitut von Forrester in den Regionen Europa und Nordamerika untersucht.

Dabei zeigt sich, dass in Frankreich mit 24 Prozent die höchste Verbreitung von Open-Source-Technologien vorherrscht. An zweiter Stelle folgt mit 21 Prozent der Unternehmen Deutschland. Die USA und Kanada folgen mit jeweils 17 Prozent Open-Source-Anwendern vor Großbritannien, wo derzeit 15 Prozent der Unternehmen Open Source einsetzen.

Fotogalerie: Ein erster Blick auf Ubuntu 8.10

Es gibt Neuigkeiten von der auf Debian basierenden Linux-Distribution. Zwei Monate nach der Freigabe von Ubuntu 8.04 steht jetzt die erste Entwicklerversion der nächsten Version von Ubuntu bereit. Dass die kommende Version 'Intrepid Ibex' (unerschrockener Steinbock) heißen und im Oktober 2008 erscheinen wird, wurde bereits im Februar bekanntgegeben. Quelle: TechRepublic
Die Änderungen der neuen Ubuntu-Version beschränken sich zum jetzigen Zeitpunkt auf einen neuen Kernel (2.6.26-rc) und einen Abgleich mit dem Stand des Repositoriums von Debian Sid. Auf dem Bild sieht man die Sprachauswahl vom 'unerschrockenen Steinbock'. Quelle: TechRepublic
Hier werden die Installations-Komponenten geladen. Der ungewöhnliche Name des neuen Ubuntu-Betriebssystems begründet Marc Shuttleworth, Sponsor der Linux-Distribution und CEO von Canonical damit, dass nach der langfristig stabilisierten Version 8.04 LTS wieder tiefgreifende Änderungen kommen sollen, die für ein "raues Terrain" sorgen werden. In diesem Terrain sind Steinböcke zuhause, so Shuttleworth. Quelle: TechRepublic

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Bei der Einführung von Open Source gehen die meisten Unternehmen laut Forrester Research nach einem vergleichbaren Muster vor. Im ersten Schritt führen Entwickler quelloffene Technologien wie Eclipse, Subversion oder Testing-Tools wie Selenium, FIT oder soapUI in Kernbereichen des Rechenzentrums ein. Dann folgen Installationen mit dem Betriebssystem Linux oder in Form eines Web- und HTTP-Servers wie Apache.

Wenn Open Source bei diesen Einsätzen die Tauglichkeit unter Beweis gestellt hat, werden auch andere Bereiche mit Open Source bedient. So etwa Infrastruktur-Komponenten wie Application Server oder Entwicklerwerkzeuge.

Fotogalerie: Die geheimen neuen Funktionen von Firefox 3

Es war der Aufreger der Woche: Mozilla gibt Firefox 3, Codename Gran Paradiso, frei. CNET hat sich einige weniger bekannte Funktionen genauer angesehen. (Bild: CNET Networks)
Die Icons der Toolbar ändern sich flexibel. Sie passen sich an das Aussehen des jeweiligen Betriebssystems an. Unter "View"/"Ansicht" findet sich auch eine Option, mit der die gerade aufgerufene Seite vergrößert werden kann. (Bild: CNET Networks)
Firefox 3 gibt auf einfache Weise kund, ob die gerade aufgerufene Seite auch sicher ist. Man muss nur mit der Maus über das jeweilige Firmen-Icon in der Adresszeile fahren. (Bild: CNET Networks)

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

"Viele der Unternehmen, mit denen wir uns unterhalten haben, sind bereits in einer fortgeschrittenen Phase der Einführung von Open Source", erklärte Forrester-Analyst Jeffrey Hammond. "Diese Unternehmen ersetzen kommerzielle Datenbanken und Content Management Systeme mit Produkten wie MySQL, Alfresco und Spago."

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