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Management
CIO / CEO

Facebook verwehrt Holocaustleugnern den Zugang

Anja Schütz
|
Dienstag, 12. Mai 2009, 16:37 Uhr

Facebook hat insgesamt zwei von fünf Nutzergruppen geschlossen, in denen Mitglieder des Social Network den Holocaust leugnen. Damit reagiert das Unternehmen auf einen offenen Brief des Anwalts Brian Cuban, der Facebook vorgeworfen hatte, insgesamt fünf Gruppen mit Holocaustleugnern zu tolerieren.

"Zwei der Gruppen wurden gesperrt, aber die anderen drei bleiben aktiv", erklärte Facebook-Sprecher Barry Schnitt. "Wir überwachen die Diskussionen zwischen unseren Mitgliedern, um festzustellen, ob sie Hass oder Gewalt fördern", führte Schnitt weiter aus. Facebook werde in diesem Fall, wie schon in der Vergangenheit bei kontroversen Gruppen geschehen, sofort einschreiten.

In Deutschland und anderen Ländern, in denen Facebook aktiv ist, gilt das Leugnen des Holocaust als Straftat. Cuban wirft dem sozialen Netzwerk vor, damit gegen seine eigenen Nutzungsregeln zu verstoßen. Diese verbieten, Inhalte zu veröffentlichen, die nationale oder internationale Gesetze verletzen.

In einer ersten Stellungnahme hatte Facebook in der vergangenen Woche das Leugnen des Holocaust als abstoßend und dumm bezeichnet. "Dennoch sollten Menschen das Recht haben, diese Ideen zu diskutieren, und wir wollen das Facebook ein Ort ist, an dem auch kontroverse Themen besprochen werden. Wobei auch wir unsere Grenzen haben", sagte Schnitt.

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