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Management
CIO / CEO

So funktioniert Ubuntus kostenlose Enterprise Cloud

Martin Schindler
|
Dienstag, 23. Februar 2010, 16:02 Uhr

Wer sich auch nur entfernt mit dem Gedanken an ein Cloud-Projekt beschäftigt, sollte an erster Stelle Ubuntu Enterprise Cloud (UEC) unter die Lupe nehmen. Nicht nur weil das Angebot viele Features bietet und einfach zu installieren ist, sondern auch weil es kostenfrei ist.

Daher bietet der UEC einen perfekten Einstiegspunkt in die Welt des Cloud-Computings. Er eignet sich für Privatleute, kleinere und mittelständische Unternehmen sowie größere Konzerne. Diese Ubuntu-Funktionalität basiert auf dem Open-Source-Projekt Eucalyptus

Fotogalerie: So installiert man die kostenlose Ubuntu-Cloud

Das ist die webbasierte Konfigurations-Console. Hier laufen die Informationen zusammen, die über die Kommandozeilen-Tools eingegeben wurden. Hier lassen sich der Cloud außerdem neue Nodes zufügen.
Der einfachste Weg einen Ubuntu Cloud-Server aufzusetzen ist, einen Ubuntu-Server neu zu installieren. Dabei kann man dann die Option 'Install Ubuntu Enterprise Cloud' auswählen.
Hier muss zwischen Cluster und Node unterschieden werden. Bei der Erstinstallation wählt man die Option 'Cluster'. In jedem Netzwerk sollte lediglich ein Cluster vorhanden sein.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Bei der Installation der Server-Version von Karmic Koala muss man das Betriebssystem als Cluster installieren und seinem Wölkchen einen Namen geben. Anschließen lassen sich weitere Rechner als Hardware-Ressourcen in Form von Nodes der Wolke beiordnen.

Es ist wirklich weit weniger schwierig, als man vielleicht annehmen könnte. Auf der Seite von Ubuntu teilt das Projekt mit, dass der Rekord für das Aufsetzen einer privaten Wolke derzeit bei 25 Minuten liegt.

Von diesem Rekord dürfte der Normalsterbliche jedoch ziemlich weit entfernt sein. Man sollte sich also dennoch genügend Zeit für die Installation nehmen und sich vor allem die Dokumentation zu Herzen nehmen.

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