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Management
CIO / CEO

US-Diplomat Kornblum: "Europäer müssen flexibler werden"

Dietmar Müller
|
Mittwoch, 24. Februar 2010, 14:07 Uhr

"Europa muss mit den starren Strukturen brechen und flexibler werden", sagt John C. Kornblum, 67, Berater und ehemaliger US-Botschafter in Deutschland auf dem Lünendonk-Tag 2010.

Damit meinte er nicht nur die politischen, sondern auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Denn viele Erfolgstechnologien seien in Deutschland erfunden, aber nicht zur Marktreife weiterentwickelt worden.

Kornblum war Keynote-Sprecher auf dem diesjährigen Lünendonk-Tag 2010. Alljährlich lädt das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen aus Kaufbeuren seine Kunden nach Frankfurt/Main ein, um über aktuelle politische und wirtschaftliche Aspekte zu sprechen.

Kornblum wies in seinem Auftaktvortrag auf die neuen erfolgreichen Formen der Kommunikation im zurückliegenden US-Wahlkampf hin. US-Präsident Barack Obama habe es wie kein anderer vor ihm verstanden, sich auf unterschiedlichen Ebenen und in enormer Vielfalt zu vernetzen. Von großer Bedeutung seien in diesem Zusammenhang die neuen Medien gewesen.

Das Thema der neuen Kommunikation griffen im weiteren Verlauf des Tages auch Torsten Oltmanns, Partner Roland Berger Strategy Consultants, und Thomas Lünendonk selbst auf. Beide diskutierten mit den Teilnehmern über die Hypothese, dass die Kommunikation heute ein zentraler Hebel ist, um Prozesse nachhaltig zu optimieren. Damit würde Kommunikation künftig noch stärker als entscheidender Performance-Faktor fungieren.

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