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Management
CIO / CEO

Infineon: 18 Millionen Euro für Standort Dresden

Anja Schütz und Björn Greif
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Dienstag, 16. März 2010, 16:56 Uhr

Der Chiphersteller Infineon will seinen Standort in Dresden ausbauen. Bis Juli soll die Fertigungskapazität um zehn Prozent erhöht werden. Rund 18 Millionen Euro wird der Halbleiterhersteller in neue Produktionsanlagen für Mikroprozessoren auf Basis von Kupfertechnologie investieren.

"Wir haben im Moment die erfreuliche Situation, dass sich unsere Produkte ganz gut verkaufen. Deshalb sind wir in der glücklichen Lage, zwei Monate nach der ersten Kapazitätserhöhung die zweite anzukündigen", sagte Pantelis Haidas, Geschäftsführer von Infineon Dresden, dem Sender Dresden-Fernsehen. Schon im Januar hatte das Unternehmen die Produktion um etwa zehn Prozent erhöht.

Auch für die Zukunft sieht sich Infineon Dresden gut gerüstet. "Die Kapazitätserweiterungen sind positive Signale, die zeigen, dass wir in Dresden auf dem richtigen Weg sind, dass wir die richtigen Produkte fertigen und dass wir vor allem auf die richtigen Technologien gesetzt haben", so Haidas.

Ob im Rahmen der zweiten Produktionserweiterung innerhalb von zwei Monaten auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden, will Infineon in den nächsten Monaten prüfen. Derzeit beschäftigt der Chiphersteller in Dresden rund 1900 Mitarbeiter, darunter befinden sich allerdings auch viele Leiharbeiter. Ein großer Teil davon stammt von der ehemaligen Infineon-Tochter Qimonda, die im Januar 2009 Insolvenz angemeldet hatte.

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