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Management
Mittelstand

Die neue Systems heißt "discuss & discover"

Dietmar Müller
|
Dienstag, 2. Dezember 2008, 13:49 Uhr

Es war ein Marketinggewitter, das über die versammelten Münchner Journalisten hereinbrach. Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München International, stellte das Konzept der Nachfolgeveranstaltung der Systems vor und verschoss dabei einen Buzzwird-Torpedo nach dem anderen.

Da war die Rede von Event-Format und Plattform, von Kampagne und Social Networking, Corporate- und Social-Events, Public Forum und Web 2.0., Modulen, Positionierung, Konzept, Welten, Modellen. Es war eine dieser Veranstaltungen, auf der sich Erfolg mit s-u-c-c-e-s-s buchstabiert. Wir haben sie mit der Kamera eingefangen.

Fotogalerie: "discuss & discover" wird präsentiert

Kennzeichen D: Das ist das neue Logo der Systems Nachfolgeveranstaltung "discuss & discover". Bevor es die Münchner Journalisten zu sehen bekamen ...
...durften sie sich das ausführliche Konzept der neuen Veranstaltung von Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München International, vorstellen lassen.
"discuss & discover" (d&d) wird aus sechs Modulen bestehen.

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Nachdem sich der P(R)ulverdampf verzogen hatte war klar: Vom Dienstag, dem 20. Oktober bis zum Donnerstag, dem 22. Oktober 2009 findet in denselben Räumlichkeiten wie bislang, nämlich auf dem Gelände der Neuen Messe München, täglich von 9 bis 18 Uhr die Systems-Nachfolgeveranstaltung "discuss & discover" statt. (Von den Journalisten schnell in "Duck & Cover" umgetauft.)

Es handle sich um einen völlig neuen Event "für Entscheider rund um alle Aspekte der Informationstechnologie", der Konferenz und Public Forum im selben Zeitraum vereine. Unter dem Motto "beyond bits and bytes" sollen sich "Technologie- und Geschäftsentscheider, Entwickler aus Unternehmen, Forschung und Wissenschaft sowie Experten aus Politik und Gesellschaft" - in welcher Form auch immer - treffen und austauschen.

discuss & discover (im Folgenden einfach "d&d" genannt) biete "neben einer Messe zur Präsentation von Visionen, Produkten und Marken Podien zur Kommunikation in Konferenzen, Lounges und Online-Foren sowie emotionale Kommunikation in Corporate und Social Events". Eigentlich sei es damit doch keine Messe, so Dittrich, der den Eindruck machte, als trüge er überzeugt die Ergebnisse eines ganztägigen Brainstomings unter Studenten eines Marketing-Studiengangs vor.

Fotogalerie: Systems-Aus: Unternehmen sind vor den Kopf gestoßen

silicon.de fragte auf der Systems einige Aussteller zu ihrer Meinung zum Aus der ITK-Messe. "Dell war zum ersten und nun auch zum letzten Mal auf der Systems dabei. Für uns ist das Ende sehr überraschend, bislang sind wir sehr zufrieden mit dem Interesse gewesen. Wir sind jedoch zuver-sichtlich, dass das neue Konzept sich auch durchsetzen wird", so Jörg Schmidt, Business Development Manager SMB Germany/Austria bei Dell.
"Wir sehen, dass die Qualität der Systems und die Nachfrage in den letzten Jahren nachgelassen hat. Natürlich wird die Plattform fehlen, aber vielleicht wird die neue Aufteilung in zwei Messen qualitativ hochwertiger. Wir selbst haben noch nicht entschieden, ob wir an der neuen IT-Security im Juni 2009 teilnehmen werden", sagte Uwe Rehwald, Leitung Partnervertrieb bei G-Data.
"Wir sehen das zwiespältig. Das Interesse an der Messe hat nachgelassen, aber auf der anderen Seite ist die System besonders für ihre regionale Stärke bekannt. Wir werden abwarten, was die neuen Plattformen bringen. Bei Sun war der Zulauf bisher sehr gut, es waren viele Businesskunden und auch private Interessenten vor Ort", erklärte Ingo Frobenus, Product Manager Midrange/Enterprise Server bei Sun Microsystems.

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