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Management
Mittelstand

Energie sparen mit Googles PowerMeter Grid

Kathrin Schmitt
|
Donnerstag, 12. Februar 2009, 15:58 Uhr

Der Suchmaschinenkonzern Google hat sich jetzt auch im Bereich der boomenden Energietechnik ein Standbein geschaffen. Mit dem PowerMeter erhalten bald die Kunden in den USA eine neue Softwarelösung. Sie soll den Energieverbrauch transparenter machen. Und Strom sparen.

Für Google ist die neue Lösung nur eine von mehreren Anstrengungen im Bereich Green Energy. Dazu gehören Investitionen in kleinere Firmen, die im Bereich erneuerbarer Energien arbeiten. Die Softwarelösung stellt Googles ersten Schritt in dem Gebiet in Richtung Endverbraucher dar.

Sie sollen mit der Grid-Lösung Google PowerMeter über ihren PC direkt und in Echtzeit ins eigene Energienetz blicken können, verspricht der Anbieter. Die Lösung soll in Echtzeit den aktuellen Verbrauch zeigen. Derzeit befindet sich die so genannte Smart-Grid-Lösung noch in der Testphase.

Als Smart Grid bezeichnet die Energiebranche Lösungen, die die Energie effektiver und schneller in die Häuser der Verbraucher bringen sollen. Dies geschieht, indem sie Umwege vermeiden und neue Wege mit einbeziehen, statt nur die vorgegebenen Leitungen der Konzerne zu nutzen.

PowerMeter von Google soll aber nicht nur für Durchblick sorgen, sondern Energie sparen. So führt der Konzern an, dass allein der Einblick in den eigenen Verbrauch durchschnittlich zu fünf Prozent weniger Energienutzung führt. Google will damit also auch beim Energiesparen helfen. Es gibt derzeit noch keinen Zeitplan für die Verfügbarkeit und die Bekanntgabe der Voraussetzungen für PowerMeter. Google wartet noch darauf, dass Energielieferanten als Partner mitmachen.

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