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Management
Mittelstand

Open-Xchange gegen Kontrollverlust in der Cloud

Martin Schindler
|
Freitag, 19. Juni 2009, 15:19 Uhr

Warum braucht die Welt eine quelloffene, webbasierte Groupware und warum spielen gerade bei Software as a Service und Cloud-Diensten offene Strukturen eine so große Rolle? Im silicon.de-Interview erklärt der CEO Rafael Laguna de la Vera warum die Cloud Open-Xchange braucht.

Viele Menschen nutzen bereits Open-Xchange ohne es vielleicht zu merken. Die quelloffene Groupware- und Collaboration-Lösung wird in erster Linie inderekt über Hoster als Mehrwert angeboten. Aber was kann dieser Dienst eigentlich?

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Open-Xchange kann zum Beispiel verschiedene Web-Mail-Accounts zu einem einzigen Postfach zusammenfassen. Das wird besonders dann Interessant, wenn man zum Beispiel in sozialen Netzen wie Xing aktiv ist. Mit Open-Xchange können dann auch die Kontakte aus diesem Netzwerk in einem einheitlichen Web-Frontend verwaltet werden. Vorteil ist unter anderem eine Auto-Vervollständigung, wenn man die ersten Buchstaben eines Namens eingibt.

Neben der Kontaktverwaltung ermöglicht OpenXchange auch die Konsolidierung von Kalendern aus unterschiedlichen Web-Services oder mobilen Plattformen. Vor allem auf Selbständige oder kleinere Unternehmen ist die Lösung ausgelegt.

Seit 2006 konzentriert sich das Unternehmen auf den Software-as-a-Service-Gedanken: "Ein großer Kritikpunkt hier ist ja, ist das überhaupt ausfallsicher und ist das auch verfügbar. Dafür müssen wir als Open-Xchange natürlich sorgen", erklärt Laguna. Die inzwischen über 10 Millionen Anwender bewiesen jedoch, dass Open-Xchange seine Hausaufgaben gemacht habe.

"Mit dem Cloud Computing sehe ich allerdings die Gefahr, dass man nicht nur die Kontrolle über die Software verliert, sondern auch noch die Kontrolle über die Daten", warnt Laguna im Video-Interview. Damit würden für die Anwender die Abhängigkeiten von den Anbietern steigen. "Daher wollen wir mit unserer Lösung zu einer offen Cloud-Infrastruktur beitragen", ergänzt Laguna.

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