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Management
Mittelstand

Server-Absatz bricht weltweit ein

Lutz Poessneck
|
Donnerstag, 25. Februar 2010, 12:12 Uhr

Die mit Servern erzielten Umsätze sind im Jahr 2009 weltweit um 18,3 Prozent zurückgegangen. Die Verkaufszahlen sanken um 16,6 Prozent. Das belegt eine Studie des Marktforschungsinstituts Gartner.

Demnach hat eine positive Entwicklung in den letzten drei Monaten des Jahres ein noch schlechteres Ergebnis verhindert. Im vierten Quartal 2009 stiegen die Verkaufszahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent auf 2,2 Millionen Server. Die Umsätze betrugen 12,6 Milliarden Dollar, was einem Minus von 3,2 Prozent entspricht.

Mit einem Marktanteil von 32,1 Prozent hat Hewlett-Packard im vergangenen Quartal die meisten Server verkauft, gefolgt von Dell (21,7 Prozent) und IBM (10,5 Prozent). Bezogen auf den Umsatz ist IBM der weltweite Marktführer, vor HP und Dell.

Die größten Verluste musste Sun Microsystems hinnehmen. Die Verkäufe des von Oracle übernommenen Herstellers brachen zwischen Oktober und Dezember um 23,5 Prozent ein, die Absatzzahlen um 23,8 Prozent. Sun ist der einzige der fünf größten Hersteller, der im vierten Quartal 2009 weniger Server abgesetzt hat als im Vorjahresquartal.

"Die Erholung, die im dritten Quartal eingesetzt hat, hat sich im Schlussquartal fortgesetzt", sagt Jeffrey Hewitt, Research Vice President bei Gartner. Allerdings sei das Vergleichsquartal des Vorjahres - vor allem in Bezug auf x86-Server - sehr schwach gewesen. Die Branche habe 11,1 Prozent mehr Blade Server verkauft und damit ein Umsatzplus von 22,1 Prozent erzielt. Die Einnahmen im Bereich RISC/Itanium-Server seien hingegen um 20 Prozent zurückgegangen.

Im laufenden Jahr erwartet Gartner ein Plus bei den Verkaufszahlen im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich. Das Umsatzwachstum soll etwas geringer ausfallen.

Fotogalerie: Die schnellsten Rechner der Welt

Die Nummer 1 der 34. Auflage der Top500-Liste der Superrechner ist der 'Jaguar' genannte Rechner des Oak Ridge National Laboratory. Er stammt vom Hersteller Cray - und damit nach langer Zeit wieder einmal nicht von IBM. Die Rechenleistung des Jaguar wurde innerhalb eines halben Jahres von 1,059 auf 1,759 Petaflops gesteigert, indem die ursprünglich verbauten Quad-Core-Prozessoren von AMD durch solche desselben Herstellers mit sechs Kernen ersetzt wurden.
Über 90 Prozent der 500 schnellsten Rechner der Welt laufen auf Intel-CPUs. Jaguar jedoch nicht.
Daneben existiert noch eine weitere Partition auf XT 4 in denen vierkernige Opterons (Budapest) laufen. Insgesamt rechnen hier 7832 Opterons. Insgesamt stehen damit 31.328 Prozessor-Kerne mit mehr als 62 TByte Speicher und über 600 TByte Festplatten-speicher zur Verfügung. Als Spitzenleistung sind in der zweiten Partition bis zu 263 Teraflop/s, also 263 Milliarden Floating Point Operations pro Sekunde möglich.

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