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Management
Mittelstand

Windows 7 auf dem Vormarsch

Lutz Poessneck
|
Donnerstag, 18. März 2010, 16:13 Uhr

Eine neue Umfrage besagt, dass immer mehr Unternehmen planen, auf Windows 7 umzusteigen. Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, dass sie bis zum Jahresende Computer mit Microsofts neuem Betriebssystem im Einsatz haben werden. Die Zahl setzt sich aus 16 Prozent zusammen, die Windows 7 schon verwenden, und 42 Prozent, die mit der Einführung in diesem Jahr beginnen wollen.

Die Studie wurde im Januar von Dimensional Research im Auftrag des von Dell übernommenen Anbieters von Systems-Management-Lösungen KACE unter 923 Unternehmen durchgeführt. Sie zeigt nicht nur eine positivere Einstellung gegenüber Windows 7 als gegenüber Windows Vista, sondern auch einen Aufwärtstrend im Vergleich zu einer Umfrage vor neun Monaten.

Fotogalerie: Wenn's unter Windows 7 schnell gehen muss

Einmal eingerichtet, sind Shortcuts eine große Arbeitserleichterung - hier zum Beispiel für das Herunterfahren, Abschalten und Neustarten des PCs. Unter Windows 7 gibt es einige kleine aber feine Veränderungen im Vergleich zu Vista und XP. Los geht es wie hier gezeigt: Mit der rechten Maustaste auf den Desktop klicken und dann Neu/Shortcut auswählen.
Ein Blick auf 'Shortcut' bringt diesen Eingabe-Bildschirm. Über eine Kommandozeile kann hier eingetragen werden, was der neue Shortcut zu tun hat.
Als nächstes wird der Name des Shortcuts abgefragt, in unserem Fall ist das 'Shutdown' für Herunterfahren.

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57 Prozent der Teilnehmer hatten im Januar noch Bedenken im Bezug auf einen Umstieg auf Windows 7. Das sind 10 Prozentpunkte weniger als im April 2009. "Die IT macht sich immer über alles Sorgen, und zwar zurecht", sagte Diane Hagglund, Analystin bei Dimensional Research. "Neue Technologien bringen immer Probleme mit sich."

Anfängliche Bedenken zur Stabilität, Sicherheit und Performance des Betriebssystems hätten sich inzwischen gelegt. In den meisten Fällen gehe es heute noch um externe Probleme, zum Beispiel mit der Kompatibilität von Anwendungen, so Hagglund.

Matt Rosoff, Analyst bei Directions on Microsoft, stützt die Ergebnisse der Umfrage. "Ich glaube, dass Windows 7 alle Einwände beseitigt, die gegen Vista erhoben wurden." Er beobachte zwar keinen Ansturm auf das Betriebssystem und nur eine schrittweise Einführung im Zug der Anschaffung neuer PCs. Das sei aber ein deutlicher Fortschritt gegenüber Vista, das viele Unternehmen aktiv im Rahmen eines Downgrades gegen Windows XP getauscht hätten.

Fotogalerie: Erleichterte Bedienung in Windows 7

Die Systemsteuerung in Windows 7 ist anders aufgebaut und hat auch neue Funktionen. Um den Einstieg in Windows 7 zu vereinfachen, stellen wir in einer Serie die neue Systemsteuerung vor, mit der sich der gesamte Rechner konfigurieren lässt. Neu ist zum Beispiel eine eigene Suche für die Systemsteuerung mit der sich nach bestimmten Aufgaben suchen lässt. Dies ist der letzte so genannte Walkthrough und er beschäftigt sich mit der Kategorie 'Erleichterte Bedienung'.
Insgesamt acht Kategorien umfasst die neue Systemsteuerung. In der Liste ist die 'Erleichterte Eingabe' die letzte. Hier kann der Nutzer Ein-stellungen für die Darstellung, für das Hören und auch für die Spracherkennung treffen.
Diese Kategorie teilt sich wieder in zwei Unter-kategorien auf, dem 'Center für erleichterte Bedienung' und eine für die Spracherkennung.

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Brad Brooks, Vizepräsident von Microsofts Windows-Sparte, hatte kürzlich in einem Interview gesagt, er beobachte eine steigende Nachfrage nach Windows 7 durch kleine und mittlere Unternehmen. Immer mehr Einzelhändler führten auch PCs mit Windows 7 Professional und nicht nur Systeme mit der Home-Premium-Version.

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