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Management
Mittelstand

Microsofts neue Wunderwaffe

Anja Schütz und Peter Marwan
|
Donnerstag, 25. März 2010, 16:03 Uhr

Heißt vermutlich 'Sharepoint 2010' – und wurde jetzt in Deutschland offiziell vorgestellt. Der Server führt Anwendungen und Daten in einer Web-Anwendung zusammen. Wir nehmen Sie mit auf eine Tour durch die öffentliche Betaversion der Middleware-Plattform.

Das Geschäft mit SharePoint ist inzwischen das am schnellsten wachsende in der Geschichte des Unternehmens, repräsentiert ein Volumen von 1,3 Milliarden Dollar und steht quasi als Symbol für Microsoft in der Ära nach Bill Gates. Manche Kommentatoren haben das bereits vor einiger Zeit vorausgesagt. So spekulierte etwa ZDNet-Autor Dana Blankenhorn darüber, ob SharePoint Microsofts neue Geheimwaffe im Kampf um die Bindung der Kunden an den Softwareriesen wird.

Fotogalerie: SharePoint 2010: Screenshots

Microsoft hat den SharePoint Server 2010 in Deutschland offiziell vorgestellt. Der Server führt Anwendungen und Daten in einer Web-Anwendung zusammen. Wir nehmen Sie mit auf eine Tour durch die öffentliche Betaversion der Middleware-Plattform. Es gibt einige Voraussetzungen für die SharePoint-2010-Installation. Dazu gehören die Windows Identity Foundation (Codename "Genf"), eine SQL Server-Datenbank und der Microsoft Sync Framework.
Es gibt nur zwei Optionen für den SharePoint-2010-Installationsvorgang: eine Single-Server-Installation oder eine Installation als Teil einer Server-Farm. Der Vorteil von Serverfarmen liegt in der zentralen Verwaltung und der horizontalen Skalierbarkeit, die eine schnelle und einfache Anpassung an Wachstum und geänderte Kundenanforderungen durch Hinzufügen weiterer Hosts ermöglichen.
Wenn SharePoint 2010 installiert wurde, automatisiert ein Konfigurationsassistent den Setup-Prozess, wozu auch die Einstellungen der SharePoint-Datenbank gehört.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Vorgesehen sind zwei Varianten für Anwender, die Inhalte auch im Internet publizieren möchten: eine On-Premise-Version für Firmen mit kleinen und mittelgroßen Sites sowie eine bei Microsoft gehostete Version. Technische Voraussetzungen für SharePoint 2010 sind Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2. Microsoft empfiehlt mindestens 8 Gigabyte Speicher. Außerdem ist SQL Server 2005 SP3 mit dem Cumulative Update 3 oder SQL Server 2008 mit Service Pack 1 sowie Cumulative Update 2 oder SQL Server 2008 R2 notwendig.

Jeff Teper, Corporate Vice President und Leiter von Microsofts SharePoint-Geschäft, hat in einem Blogbeitrag 40 SharePoint-Funktionen hervorgehoben, die er für besonders wichtig hält. Neu ist unter anderem das 'Ribbon'-Interface, neue Features für das Content Management, die Integration mit Visual Studio 2010, neue Angebote für Developer sowie die Unterstützung von Silverlight, REST und LINQ an. Außerdem wurde die Office-Integration verbessert, zu der unter anderem 'Social Tagging' und die Verwaltung der Lebenszyklen von Dokumenten gehören.

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