Humor@SAP
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Nach Angaben Hergers duldet SAP seine Veröffentlichungen. Es gebe keinen Druck von oben, schreibt er im Forum der österreichischen Zeitung Der Standard. "Übrigens: ich verfasse den humoristischen Weblog Humour@SAP, wo ich die SAP, die Mitarbeiter und auch den Vorstand humoristisch auf die Schaufel nehme, und das von der US-Niederlassung aus, wo gemäß amerikanischen Gesetzen und Usus ich von einem Tag auf den anderen auf die Straße gesetzt werden kann. Und bisher wurde mir kein einziges Mal deswegen mit Entlassung etc. gedroht… Kennen Sie ein Unternehmen, wo ich das als Mitarbeiter schadlos machen kann?"

Das Magazin LeMagIT zum Thema Enterprise Support. SAP-Kunde: "Mit der Krise wird es zu schwer, dich zu bezahlen". Antwort: "Nimm es doch einfach vom Bonus." Quelle: CBS Interactive
Fazit: So viel Liberalität und Mut zur abweichenden Meinung steht einem Weltunternehmen gut – und erstaunt zugleich. Kommt doch beispielsweise die Redaktion dieser Publikation in den Genuss eines ganz besonderen Services der SAP-Pressestelle. Nach der Veröffentlichung von Artikeln über den Konzern meldet sich gerne mal ein SAP-Vertreter und bewertet den Inhalt aus SAP-Sicht – ohne, dass ihn ein Redakteur darum gebeten hätte.
Dabei wird unter anderem mitgeteilt, dass SAP über diesen oder jenen Aspekt des Textes "nicht glücklich" sei. Zugleich werden dem Redakteur Handlungsvorschläge für künftige Veröffentlichungen unterbreitet. SAP ist das einzige Unternehmen, das der Redaktion eine derartige Dienstleistung angedeihen lässt.
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