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Dienstag, 9. Februar 2010 | 15:25 Uhr
Mobile & IP
Wireless

Handy-Strahlen können DNA schädigen

silicon.de
|
Dienstag, 21. Dezember 2004, 14:02 Uhr

Während Gerätehersteller und Netzbetreiber daran arbeiten, immer mehr Funktionen in immer kleinere Handys zu pressen, warnt eine Studie der EU vor möglichen Schäden durch Funkwellen.

Während Gerätehersteller und Netzbetreiber daran arbeiten, immer mehr Funktionen in immer kleinere Handys zu pressen, warnt eine Studie der Europäischen Union vor möglichen DNA- und Zell-Schäden durch Funkwellen. Für die Untersuchungen haben zwölf Forscherteams aus sieben europäischen Ländern die Auswirkungen von Funkwellen unter Laborbedingungen untersucht. Die Ergebnisse seien kein Beweis für ein Gesundheitsrisiko durch Handys, hieß es. Es seien jedoch weitere Untersuchungen nötig, um die Auswirkungen außerhalb des Labors zu testen. Das vierjährige Forschungsprojekt unter deutscher Leitung untersuchte die Auswirkung von elektromagnetischer Strahlung - wie sie typisch für Handys ist - auf menschliche und tierische Zellen im Labor. Dabei war eine deutliche Zunahme an Bruchstellen in einfachen und doppelten DNA-Strängen zu beobachten. Nicht immer konnte sich die betroffene Zelle selbst reparieren. "Es gab einen bleibenden Schaden für künftige Zell-Generationen", sagte Projektleiter Franz Adlkofer. Mutierte Zellen gelten als möglicher Auslöser für Krebserkrankungen.

Die Strahlung, die für die Versuche verwendet wurde, bewegte sich zwischen einer SAR (Specific Absorption Rate) von 0,3 bis zwei Watt per Kilogramm (W/kg). Die meisten Handys haben einen SAR-Wert zwischen 0,5 und 1 W/kg. Wegen der reinen Labor-Umgebung ist die Studie nach Angaben der Forscher kein Beweis für ein Gesundheitsrisiko. Sie fügten jedoch hinzu, dass "die genotoxischen und phänotypischen Effekte sicher weitere Untersuchungen benötigen - sowohl an Tieren als auch Menschen, die sich freiwillig zur Verfügung stellen".

Adlkofer rät, wann immer möglich zum Festnetz zu greifen oder ein Headset an das Handy anzuschließen. "Wir wollen keine Panik schüren, aber es ist gut Vorsichtsmaßnahmen zu treffen", sagte er. Weitere Forschungen könnten schließlich noch vier bis fünf Jahre dauern.

Die Mobilfunkindustrie versichert derweil immer wieder, dass Handy-Nutzer keine Gesundheitsrisiken zu befürchten hätten. Tatsächlich gibt es bislang keine unabhängige Studie, die beweist, dass die Funkstrahlen einen nachhaltig negative Auswirkungen haben können.

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09. Februar 2010 | 09:58 Uhr

..vermeintlich..

..wenn schon vermeintlich: das war ein vermeintlich guter und sinnvoller Artikel. Mehr ...

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Es lebe das typisch deutsche Denunziantentum! Schon mein Großvater sagte: "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant!" Mehr ...

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09. Februar 2010 | 07:39 Uhr

Wo sind nun die Multitasking Befürworter ?

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