CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
BEI ZDNET: 3D-Welt Second Life: Hurra, wir leben noch!
Anzeige
Dienstag, 16. März 2010 | 15:26 Uhr
Mobile & IP
Wireless
Langzeituntersuchung

Bisher größte Studie sieht kein erhöhtes Krebsrisiko durch Handys

silicon.de
|
Donnerstag, 7. Dezember 2006, 12:03 Uhr

Die Frage, ob die Nutzung von Handys das Risiko an Krebs zu erkranken erhöht, ist beinahe so alt wie das Handy selbst. Dänische Wissenschaftler beantworten sie jetzt mit nein – und haben dafür so viele Handynutzer wie nie zuvor untersucht.

Die Forscher werteten dafür die Daten von 420.000 dänischen Handy-Nutzern aus – 52.000 davon hatten bereits zehn Jahre oder länger ein Handy, einige gar seit über 20 Jahren. Die Zahlen wurden mit denen der dänischen Gesamtbevölkerung verglichen.

Das Ergebnis: Es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass der kurz- oder langfristige Gebrauch von Handys das Entstehen von Tumoren fördere, so die Wissenschaftler vom Danish Institute of Cancer Epidemiology in Kopenhagen. Ein Vertreter der dänischen Krebsgesellschaft bezeichnete das Ergebnis als "sehr beruhigend" – doch auch die Leiter des Forschungsprojekts selbst glauben nicht, dass ihre Studie die Debatte um die Gefahren von Handy-Strahlen beenden kann.

"Es gibt keinen Grund zur Sorge in Sachen Handy-Strahlung", sagte Professor John Boice, Krebsforscher an der Vanderbilt-Universität. "Trotzdem haben viele Menschen Angst." Gemeinsam mit seinen Kollegen wird er an dem Thema dran bleiben und die dänischen Handy-Nutzer mindestens zehn weitere Jahre im Auge behalten. 

"Die überwältigende Mehrheit der Studien, die bislang in wissenschaftlichen Magazinen weltweit erschienen sind, zeigen, dass von Mobilfunktelefonen kein Gesundheitsrisiko ausgeht", sagte Joseph Farren von der US-Industrievereinigung CTIA. Allerdings ließen mehrere Untersuchungen Fragen offen. Zum Beispiel fehlen Langzeitdaten zur Entwicklung bei langsam wachsenden Krebsarten.

Auch die dänische Studie hatte mit einigen Hindernissen zu kämpfen. So konnte nicht zwischen Gelegenheits- und Extrem-Nutzern unterschieden werden – dadurch war auch keine exakte Abschätzung des Risikos für die zweite Nutzergruppe möglich.

"Je mehr Erkenntnisse wir sammeln, um so mehr Sicherheit können wir den Menschen geben, dass ihre Geräte sicher sind", so der US-Wissenschaftler Joshua Muscat. "Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen."

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
 
Anzeige
Ausserdem neu in mobile

Windows Phone 7: Handwerkszeug für Apps ist da

Auf seiner Entwicklerkonferenz MIX hat Microsoft die ersten Anwendungen sowie einige Entwicklungssysteme für das Windows Phone präsentiert.
16. März 2010

Die heimlichen iPhones bei Microsoft

Jeder zehnte Microsoft-Mitarbeiter hat ein iPhone in der Tasche, doch rausgeholt wird es meist nur heimlich. Steve Ballmer könnte sonst ...
16. März 2010

iPhone lernt Multitasking

Das iPhone-Betriebssystem der nächsten Generation wird wohl auch mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen lassen können. Dieser Version wird ...
12. März 2010

Marktführer Nokia humpelt bei Smartphones hinterher

Smartphones können immer mehr leisten. 3D-Grafiken und hochauflösende Videos sind heute schon keine Seltenheit mehr auf dem Handy. Nokia ...
11. März 2010

Die reichsten ITK-Bosse

Nach der aktuellen Liste des US-Magazins Forbes ist der Mexikaner Carlos Slim Helú der reichste Mensch der Welt. Slim Helú leitet die TK-Unternehmen ...
11. März 2010

neueste leserkommentare
16. März 2010 | 11:44 Uhr

Konservative und Liberale haben schon immer OSS zu verhindern gewusst

Ploenske und Bearingpoint zu beauftragen, entlarvt sowieso die Absichten der konservativen. Das gleiche Spiel gab es auch schon in Nordrhein-Westfalen. Da wurde eine amerikanische Firma ... Mehr ...

zu Deutsche Politik auf dem Rückweg in die proprietäre Vergangenheit
16. März 2010 | 11:04 Uhr

Sprachauswahl ...

Hi, also wenn ich die Seite facebook.de aufrufe, habe ich in der untersten Zeile die Möglichkeit die Sprache auszuwählen... Falls Du dort auch nur Thai hast und es nicht lesen kannst, ... Mehr ...

zu Facebook: Erste Niederlassung in Deutschland
15. März 2010 | 18:25 Uhr

Ganz was neues

Wooow, is ja was ganz neues mit OSM Mehr ...

zu Freie Geodaten für alle
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei