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Donnerstag, 9. September 2010 | 09:40 Uhr
Sicherheit
Security-Management
Security Threat Report

Cyber-Kriminelle tummeln sich besonders gerne in den USA

silicon.de
|
Dienstag, 23. Januar 2007, 10:57 Uhr

Internetnutzer sind immer stärker von infizierten Webseiten bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt der Sicherheitsspezialist Sophos in seinem jährlichen Security Threat Report.

Mehr als ein Drittel der infizierten Seiten stammen aus den USA. In Deutschland würden derzeit rund 1,5 Prozent aller infizierten Internet-Seiten gehostet, das bedeutet Platz 8 unter den Top Ten der Länder, in denen die meisten infizierten Webseiten gehostet werden.

Die Schädlinge dienen in erster Linie dazu, vertrauliche Informationen von Computernutzern auszuspionieren oder die infizierten Rechner für den Spam-Versand zu missbrauchen. "Die USA bilden nach wie vor ein wichtiges Zentrum für kriminelle Online-Aktivitäten. Zwar geht die US-Regierung weiter konsequent gegen die Cyber-Kriminalität vor, dennoch sind zu wenige in den USA gehostete Webseiten ausreichend gegen die Infektion durch Schadcodes geschützt", so Sophos-Experte Christoph Hardy.

Insgesamt seien 2006 90 Prozent aller Spam-Mails von infizierten Computern, so genannten Zombie-PCs, versendet worden. Dabei stammten auch die meisten Spam-Mails aus den USA - trotz verschärfter Gesetzgebung ist es dem Land nicht gelungen, das Spam-Aufkommen im Jahresverlauf 2006 deutlich zu verringern. Geschrieben wurden die Schadprogramme derweil meist in China.

Vor diesem Hintergrund müssten Internet-Provider weltweit dafür sorgen, dass veröffentlichte Inhalte stärker kontrolliert werden und Schadcode entfernt wird, bevor ahnungslose Nutzer davon betroffen sind, fordert Sophos. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Gefahr durch Cyber-Attacken über das Internet im laufenden Jahr weiter ansteigt.

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