CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
BEI ZDNET: Mix10: Fragen und Antworten zu Windows Phone 7 Series
Anzeige
Mittwoch, 17. März 2010 | 00:38 Uhr
Software & Services
IT-Services
Energie

Geiz ist im Rechenzentrum geiler als Ökologie

Hermann Gfaller
|
Freitag, 17. August 2007, 17:03 Uhr

Die Sparmaßnahmen sind bekannt: Ganz oben steht die Konsolidierung, sprich: das Ausmustern von schlecht ausgelasteten Rechnern. Als Königsweg gilt hier - zu Recht – die Virtualisierung. Mit mehreren virtuellen Umgebungen lässt sich der Zahl der auf einem Rechner laufenden Anwendungen und dessen Auslastung massiv erhöhen. Dabei denken Hersteller wie RZ-Betreiber derzeit vor allem an Server-Racks – und übersehen dabei geflissentlich, es es bessere Lösungen gibt: Mainframes, auf denen Virtualisierung seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit ist.

Der Erfahrungsvorsprung ist hier beträchtich. So hat IBM gerade angekündigt, intern 3900 Server-Systeme auf 30 Großrechner zusammenzufassen. Damit lässt sich 80 Prozent des bisherigen Stromverbrauchs sparen. Das funktioniert, weil diese Systeme für eine Auslastung bis über 80 Prozent ausgelegt sind. Außerdem spart man noch Softwarekosten, weil Server-Programme häufig nach der Anzahl der CPUs bepreist werden.

Im Hype um Virtualisierung und stromsparende Chips von Intel, Sun oder AMD wird auch gerne übersehen, dass die Lösungen meist einfacher sind. So lohnt es sich, die Rechner nach verzichtbaren Anwendungen zu durchforsten.

Mehr Energie als die Arbeit der Rechner selbst verschlingt deren Kühlung. Hier helfen oft schon unspektakuläre Maßnahmen wie das Öffnen von Fenstern oder das Lenken der Abluft durch Sperrholzplatten auf den Racks. Nicht jeder kann sich – wie etwa T-Systems – das RZ Luftstrom-gerecht umbauen lassen und die Abwärme über eine Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung sowohl zum Heizen der Büros wie zum Kühlen der Rechner nutzen.

« Seite 1/2 1 | 2  
 
Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
 
Anzeige
Ausserdem neu in software

Microsoft frischt Silverlight auf

Während der "MIX10" in Las Vegas hat Microsoft neue und verbesserte Technologien für Designer und Entwickler präsentiert.
16. März 2010

Opera browst mit Carakan davon

Seit Anfang März steht die finale Version des Opera-Browsers 10.50 zum Download bereit. silicon.de hat sich den Freeware-Browser einmal ...
16. März 2010

Windows-Migration: Ist die Zeit reif für 64-Bit?

Wenn Firmen demnächst auf Windows 7 umsteigen, dann steht auch der Eintritt in die 64-Bit-Welt auf der Tagesordnung. Die Entscheidung für ...
16. März 2010

@anywhere: Twitter immer und überall

Als Antwort auf Facebook Connect angekündigt, entpuppt sich das neue Twitter-Feature @anywhere als eher kleiner Wurf.
16. März 2010

Die Qual der Browserwahl

Ab 17. März 2010 können sich auch deutsche Windows-Nutzer entscheiden, welcher Browser parallel zum Betriebssystem eingerichtet wird.
16. März 2010

neueste leserkommentare
16. März 2010 | 11:44 Uhr

Konservative und Liberale haben schon immer OSS zu verhindern gewusst

Ploenske und Bearingpoint zu beauftragen, entlarvt sowieso die Absichten der konservativen. Das gleiche Spiel gab es auch schon in Nordrhein-Westfalen. Da wurde eine amerikanische Firma ... Mehr ...

zu Deutsche Politik auf dem Rückweg in die proprietäre Vergangenheit
16. März 2010 | 11:04 Uhr

Sprachauswahl ...

Hi, also wenn ich die Seite facebook.de aufrufe, habe ich in der untersten Zeile die Möglichkeit die Sprache auszuwählen... Falls Du dort auch nur Thai hast und es nicht lesen kannst, ... Mehr ...

zu Facebook: Erste Niederlassung in Deutschland
15. März 2010 | 18:25 Uhr

Ganz was neues

Wooow, is ja was ganz neues mit OSM Mehr ...

zu Freie Geodaten für alle
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei