CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
BEI ZDNET: Android gegen WM 6.5: Welches OS wird gewinnen?
Anzeige
Freitag, 19. März 2010 | 21:31 Uhr
Software & Services
IT-Services

So misst SAP den Mehrwert von Enterprise Support

Martin Schindler
|
Freitag, 5. Februar 2010, 14:27 Uhr

Martin Riedel, Global Head of Maintenance Portfolio and Solution Management bei SAP erläutert im silicon.de-Interview, was sich ändert, wo es noch Baustellen gibt und warum SAP zu anderen Ergebnissen kommt als Anwendervereinigungen.

In einem parallel zu diesem Interview veröffentlichten Gespräch nimmt Andreas Oczko von der SAP-Anwendergruppe DSAG zum Thema Enterprise Support Stellung.

silicon.de: Viele SAP-Anwender haben gegen den obligatorischen Enterprise Support opponiert. Jetzt können die Anwender wieder frei wählen, welches Angebot sie nutzen möchten. Daneben gibt es eine weitere Neuerung, so hat SAP seit diesem Jahr die Preiserhöhung für den Enterprise Support von dem Erreichen bestimmter Ziele (Key Performance Indicator) entkoppelt. Warum beendet SAP dieses Modell?

Riedel: Wir beenden nicht das Programm, sondern führen es weiter, auch mit den entsprechenden Investitionen in den Solution Manager. Mit dem neuen gestaffelten Support-Modell und auf Grundlage der Erfahrungen aus der Umsetzung des bisherigen Programms, ergibt sich aus unserer Sicht keine Notwendigkeit, die Verbindung zwischen Preisanpassung und Index-Messung beizubehalten. Die Kunden entscheiden nun unter Abwägung des Nutzens, des Mehrwerts und der entsprechenden Kosten.

Bekanntlich hat die Einführung von SAP Enterprise Support zu einem sehr intensiven Dialog mit den Kunden geführt. Wie Anfang Dezember vergangenen Jahres verkündet, konnte der Mehrwert von SAP Enterprise Support im Rahmen des KPI-Programms nachgewiesen werden. Allerdings sind für unsere Kunden gerade in Zeiten der globalen Finanzkrise kurzfristige Einsparpotenziale stärker in den Vordergrund gerückt. Von zentraler Bedeutung war für sie in diesem Zusammenhang der Wunsch nach Einführung eines gestaffelten, nach ihren individuellen Anforderungen auszuwählenden Wartungskonzeptes. Diesem Wunsch haben wir nun entsprochen.

Die kundenindividuelle Situation bestimmt nun, welcher Leistungsumfang jeweils notwendig und sinnvoll ist. Ist Enterprise Support das Modell der Wahl, können die Kunden dessen Mehrwert weiterhin über ein individuell zugeschnittenes KPI-Programm messen. Sollten sie dabei oder schon von vorneherein zu der Erkenntnis gelangen, dass der weniger umfangreiche und damit auch günstigere Standard Support ihre Anforderungen ausreichend abdeckt, können sie diese Option ziehen.

silicon.de: Wird es trotzdem ein Programm geben, bei dem zusammen mit den SAP-Anwendergruppen neue Metriken für Enterprise Support entwickelt werden?

Riedel: Wie oben beschrieben führen wir das Programm weiter. Weitere Details erfolgen nach Abstimmung mit den User Groups. Wir stellen weiterhin jedem Kunden die notwendige Analyse-Plattform über den Solution Manager zur Verfügung. So ist jeder Kunde in der Lage, individuell die durch den Enterprise Support erzielten Verbesserungen eindeutig zu messen. Auf Basis des Feedbacks unserer Kunden wird diese Plattform, insbesondere in Bezug auf die Transparenz der Geschäftsprozesse, fortlaufend weiterentwickelt.

silicon.de: Gibt es schon eine Vorstellung, wie diese neue Metrik aussehen könnte?

Riedel: Der Kunde kann nun die für ihn relevanten KPIs auswählen (benefit case) und dann einzeln ermitteln, inwieweit diese erreicht wurden. Wir haben die bisherige Metrik massiv erweitert, so dass sie für jeden sogenannten benefit case die Situation des Kunden exakt dokumentiert und Verbesserungspotentiale aufzeigt. Dadurch wird zweierlei erreicht: Transparenz der Geschäftsprozesse und die damit verbundene IT-Unterstützung.

  1 | 2 Seite 2/2 »
 
Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
2 von 3 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.
 
Anzeige
Ausserdem neu in software

Der silicon.de Wochenrückblick in Bildern

silicon.de fasst auch diese Woche die IT-Woche in Bildern zusammen und zeigt die besten Schnappschüsse.
19. März 2010

SIS: Gebeutelt und vernachlässigt

Seit dem 18. März ist die Katze aus dem Sack: Siemens streicht bei der IT-Tochter SIS 4200 Stellen. Das Schicksal von SIS bleibt jedoch ...
19. März 2010

'XP Mode' ohne Schranken

Wer bislang den 'XP Mode' unter Windows 7 verwenden wollte, musste für diese Virtualisierung auch die entsprechende Hardware mitbringen.
19. März 2010

Browser-Wahl: Opera verdoppelt Downloads

Das Interesse an alternativen Browsern steigt rapide, seit Microsoft Windows-Anwendern einen Auswahl-Bildschirm mit verschiedenen Alternativen ...
19. März 2010

Was ist neu im ersten Service Pack für Windows 7?

Microsoft hat zum ersten Mal über ein Service Pack für Windows 7 gesprochen. Viel Neues wird es mit dem SP1 allerdings nicht geben.
19. März 2010

neueste leserkommentare
19. März 2010 | 09:43 Uhr

alle gleich

Der Unterschied zu einem Mittelwert der einzelnen Handys ist kleiner als 5%. Damit sind alle eigentlich weitgehend gleich. Am besten ist es ohnehin, überflüssiges Telefonieren mit dem ... Mehr ...

zu Die strahlungsintensivsten Handys
18. März 2010 | 15:36 Uhr

Stimmt !

Ausnahmsweise muss ich dem M$ Heini zustimmen ! Die E-Books werden sich durchsetzen auch wenn nicht unbedingt auf Netbooks oder anderen Lesegeräten. Auf iPad dagegen schon (aber ähnlichen ... Mehr ...

zu iPhone kills Bücherregal!
18. März 2010 | 14:48 Uhr

Nichts besonderes...

wenn man den Himmel abzieht sind es nur noch ca. 15. Gigapixel, mehr nicht. Das größte Panoramabild kommt wieder aus Frankreich, Paris : http://www.paris-26-gigapixels.com/index-en.html Das ... Mehr ...

zu Größtes Foto der Welt löst Hype im Internet aus
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei