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Freitag, 19. März 2010 | 05:17 Uhr
Software & Services
Betriebssysteme

Wer Vista ignoriert schadet sich selbst

Kathrin Schmitt
|
Montag, 21. April 2008, 11:30 Uhr

Für Anwenderunternehmen, die, wie so viele, mit den Kompatibilitäten der eher unbekannten oder versteckten Desktop-Anwendungen kämpfen, empfiehlt er eine Diagnose. Wenn es sein muss auch externe Hilfe, etwa von der Firma ChangeBase. Ferner gebe es ausreichend Lösungen für Anwendungs-Streaming oder -Virtualisierung auf dem Markt.

Fotogalerie: Der Umstieg auf Vista, Teil 2

StartmenüDas neue Vista-Startmenü ist dem von Windows XP zwar ähnlich, unterscheidet sich aber doch in einigen Punkten. So ist der rechte Bereich transparent und neben den jeweiligen Einträgen sind keine Icons mehr zu sehen. Das passende Icon wird stattdessen immer oben angezeigt.
System-ModusDer rötlich eingefärbte Button versetzt Windows Vista in den Energiesparmodus. Die Schaltfläche daneben sperrt das System.
Aero-OberflächeDer schicke Aero-Effekt macht Vista transparent. Diese Oberfläche wird mit Hilfe der Grafikkarte gerendert, da die Effekte wie Transparenzen die CPU zu sehr belasten und anderen Anwendungen Ressourcen wegnehmen würden. Aero sorgt für eine bessere Darstellungsqualität. Voraussetzung dafür ist eine Grafikkarte mit 3D-Funktionen, für die ein WDDM-Treiber bereitsteht.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

"Es gibt noch eine Facette, die möglicherweise hinter den Entscheidungen der Firmen steckt, die kein Upgrade durchführen und dies auch nicht planen – und das wenig damit zu tun hat, dass sie an XP festhalten wollen", sagte der Ovum-Experte. "Desktop-Anwendungen verändern sich sehr schnell. Es gibt eine zunehmend brauchbare Riege an Optionen rund um Software-as-a-Service, die die Wahl des Betriebssystems weniger relevant machen. Verschiedene Kategorien der Virtualisierung reduzieren ebenfalls die Überlegenheit der Entscheidung für ein Betriebssystem. Einige Organisationen nehmen diese Veränderungen als Anlass, ihre gesamte Desktop-Strategie zu überprüfen. Sie werden entweder zu dem Schluss kommen, dass die Zeit reif ist für eine große Veränderung, oder sie werden im Laufe der nächsten zwei bis drei Jahre bei der bekannten Vielzahl verhaftet bleiben, die von Microsoft repräsentiert wird."

Forrester Research kommt in der kurzen Studie "Building the business case for Windows Vista" zu einem ganz ähnlichen Ergebnis. Die Migration lasse sich meistens aufschieben, aber nicht aufheben. Analyst Benjamin Gray führte an, dass sich bei der Marktdurchdringung von Microsoft nur wenige Alternativen ergäben. Anders als Paul Mitchell von Ovum riet er aber den Nutzern, die Finger von grundsätzlichen Desktop-Veränderungen zu lassen und sich lieber auf die reichhaltigen Angebote von Drittfirmen rund die Microsoft-Welt zu stürzen. Und natürlich, die Migration auf Vista mit einer Hardware-Erneuerung zu verbinden.

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