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Dienstag, 16. März 2010 | 10:42 Uhr
Software & Services
Betriebssysteme

Wer Vista ignoriert schadet sich selbst

Kathrin Schmitt
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Montag, 21. April 2008, 11:30 Uhr

Das Marktforschungsunternhemen Gartner Research wollte sich nicht festlegen. Annette Jump, Research Director bei Gartner, machte sich die Frage im Gespräch mit silicon.de nicht einfach. "Hier gibt es keinen einzigen richtigen Weg", betonte sie. "Wir bei Gartner unterschieden bei jeder Art von Migration zunächst zwischen Migration, die die Hardware einbezieht, und reiner Software-Migration. Während das eine schnell geht, kann der Austausch der physischen Maschinen mehr Zeit in Anspruch nehmen, es lässt sich aber manchmal nicht vermeiden."

Fotogalerie: Der Umstieg auf Vista, Teil 3

Neuheit: DVDs brennenVista kann als erstes Microsoft-Betriebssystem neben CDs auch DVDs brenne. Wie unter XP ist der Button markant im Explorer positioniert.
BrennoptionenDie Formatierungsoptionen bietet zwei Beschreibungs-Möglichkeiten: CD oder DVD. Standardmäßig ist das "Livedateisystem" ausgewählt. Dabei wird der Datenträger nach dem Universal Disk Format (UDF) formatiert und Dateien können einzeln geschrieben und gelöscht werden.
Mit einem Klick...auf "Datenträger brennen" werden die Daten auf den jeweiligen Datenträger geschrieben. Danach sind keine weiteren Modifikationen der Dateistruktur möglich.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Es sei falsch anzunehmen, dass für Vista grundsätzlich sämtliche Desktops ausgetauscht werden müssten, betonte sie. Beispielsweise hätten viele Firmen, die überwiegend Desktops mit XP im Einsatz haben, bereits zuvor, bei der Umstellung auf dieses System, ihre Desktops runderneuert. Auch deshalb könnten sie sich mit der Umstellungsentscheidung mehr Zeit lassen. Wenn diese Firmen erst im Jahr 2009 beginnen, würde dies vollkommen ausreichen, meinte Jump. Anderen Firmen, die auf Vista migrieren wollen, riet sie aber dazu, dies bis zum Ende dieses Jahres anzupacken. Etwa weil sie sonst wegen auslaufender Supportverträge in Bedrängnis kommen.

"Es gibt hier aber kein Pauschalurteil und kein Richtig und Falsch – wenn nicht die spezifische Situation bei dem einzelnen Unternehmen mit einbezogen wird", schränkte sie ein. "Es hängt vieles von der Geschäftsstrategie ab, von den Anwenderstrukturen, den Business-Bedürfnissen und davon, wie die vorhandenen Computer aufgebaut sind, welche Systeme gebraucht und wie sie eingesetzt werden. Wir können - ohne die Fakten zu kennen - nicht dazu raten, entweder schnell oder langsam zu migrieren, oder aber die Windows-Welt gleich ganz zu verlassen."

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