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Technologie
Hardware
Marktanalyse

Virtualisierung ist Kaufargument bei Windows Server 2008

Tim Ferguson und Katharina Guderian
|
Mittwoch, 13. Juni 2007, 15:07 Uhr

Microsofts Virtualisierungssoftware Viridian, die Teil des neuen Windows Server 2008 ist, ist nach Analystenurteil ausschlaggebend für den Erfolg des neuen Servers.

Laut Microsoft enthält Windows Server 2008 zunächst eine Beta-Version der Virtualisierungsanwendung. Diese wird dann, sobald die Vollversion erhältlich ist, innerhalb von 180 Tagen aktualisiert. 

"Virtualisierung ist ein starkes Geschütz", meint David Bradshaw, Analyst für die IT-Beratungsfirma Ovum. "Top-Firmen und Unternehmen, für die seit langem ein Update ihres Server-Betriebssystems fällig ist, werden wahrscheinlicher auf Windows 2008 umstellen. Allerdings hängt vieles davon ab, wie die Betriebssysteme vom Nutzer eingesetzt und kombiniert werden können. Andere Unternehmen werden das neue System sicher erst nach einiger Zeit erwerben."

"Ich denke, Windows 2008 wird das Standard-Betriebssystem für Server werden, und Virtualisierung ist das ausschlaggebende Kriterium", unterstreicht auch Roy Illsley, Chefanalyst bei der IT-Unternehmensberatung Butler Group.  Illsley prognostiziert, dass über 90 Prozent der Firmen das gegenwärtig verfügbare Longhorn-Release eher für Testzwecke nutzen werden. "Viele Unternehmen werden auf das erste Service-Pack warten, bevor sie auf das neue Betriebssystem umsteigen. Microsoft hat aber insgesamt eine starke Basis und ist sehr gut im Markt für Server-Betriebssysteme vertreten", ergänzt Illsley.

Die finale Version des Server-Betriebssystems Windows 2008 wird nach einer langen und verzögerten Entwicklungszeit voraussichtlich Anfang nächsten Jahres erscheinen. Die erste Beta-Version der gegenwärtigen Vorabversion 'Longhorn' wurde kürzlich als Download veröffentlicht. Seit Ende April wurde Longhorn 100.000 Mal heruntergeladen. "Die Reaktionen unserer Kunden sind bisher ziemlich positiv und lassen auf ein recht großes Interesse am Produkt schließen", äußert sich Gareth Hall, Microsofts Produktmanager in Großbritannien, optimistisch.

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