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Technologie
Hardware
Eingabegerät

Die Wiederauferstehung des Digitalstiftes

Ina Fried und Harald Weiss
|
Montag, 27. August 2007, 12:08 Uhr

Verschiedene Unternehmen wollen das Schattendasein des Digitalstifts als Eingabegerät beenden und haben verbesserte Modelle angekündigt.

So hat die kalifornische Firma Iogear letzte Woche neue Pläne für einen Digital Pen bekannt gegeben, der auch auf normalem Papier funktioniert. Und bereits vor einem Monat hat Leapfrog das neueste Modell seines Flyfusion Digitalstifts vorgestellt. Zudem will das Start-up Livescribe noch in diesem Jahr einen 200-Dollar-Stift auf den Markt bringen, der nicht nur digitale Notizen, sondern auch Audiosignale aufzeichnen kann.

Bisher waren die digitalen Eingabegeräte wie Logitechs Io trotz Handschrifterkennung und Bluetooth-Fähigkeit alles andere als ein Verkaufsschlager. "Der Digitalstift ist nur ein sehr kleiner Teil unseres Geschäfts", erklärte Logitech-Sprecherin Nancy Morrison.

Dabei klingt das Konzept eines digitalen Stiftes einleuchtend und nützlich. Doch auch bei den neuesten Modellen müssen Kompromisse eingegangen werden. So benötigen beide, Flyfusion und Livescribe, spezielles Papier, wogegen Digital-Scribe von Iogear auf nahezu allen Oberflächen anwendbar ist. Allerdings muss das Schreibgerät dabei mit einem Computer verbunden sein. "Zukünftig wollen wir auch die Computerverbindung überflüssig machen. Unsere Zielkunden sind vor allem Studenten, die in Seminaren mehr als nur Buchstaben mitschreiben müssen und damit auf einen Digitalstift angewiesen sind", erklärte Brian Wells, Produktmanager bei Iogear. Mit dem Flyfusion können bereits solche digitalen Notizen aufgezeichnet und später auf einem PC abgespeichert werden.

Ein Vorteil, den alle neu entwickelten Digitalstifte gemeinsam haben, ist die verbesserte Kompatibilität mit Windows. Während bei Windows XP nur die Tablet PC Version wirkliche Unterstützung für digitale Schreibstifte anbot, bietet Vista einen ausgereiften Support für alle Arten von Digitalstiften.

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