CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Hardware
Interoperabilität

Standard für virtuelle Server-Images angekündigt

Stephen Shankland und Katharina Guderian
|
Dienstag, 11. September 2007, 16:56 Uhr

Wie wichtigsten Anbieter der Virtualisierungs-Branche haben sich zur Distributed Management Task Force (DMTF) zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Dateiformat für Images auf virtuellen Servern zu entwickeln.

In der DMTF haben sich Anbeiter von Virtualisierungs-Software und Serverhersteller wie VMware, Xensource, Microsoft, Hewlett-Packard, Dell und IBM zusammengeschlossen, um einen wichtigen Punkt bei der Interoperabilität von virtuellen Plattformen anzugehen.

Derzeit unterscheiden sich nicht nur die jeweiligen Virtualisierungs-Programme, sondern auch die zur Zwischenspeicherung notwendigen Dateiformate. Dieses Spiegeln der Server-Images ist eine wichtige Funktion im gesamten Virtualisierungsverfahren, denn nur damit lassen sich virtuelle Server über die physischen Grenzen hinweg verschieben oder entsprechende Daten-Backup-Aufgaben ausführen. Eine Vereinheitlichung dieses Dateiformates würde bedeuten, dass gemischte Virtualisierungs-Software eingesetzt werden kann, da jede Software, die den Standard unterstützt, das abgelegte Image lesen und interpretieren kann.

Das vorgeschlagene Format, genannt Open Virtual Machine Format (OVF), ersetzt nicht die drei existierenden Standards. Vielmehr integriert es alle in ein einziges Standard-XML-Paket, das alle nötigen Informationen darüber enthält, wie die virtuellen Maschinen konfiguriert und installiert werden können. Der Standard ermöglicht außerdem einen Sicherheits-Check, so dass alle Programme, die mit diesen Dateien arbeiten, überprüfen können, ob die Daten noch unverfälscht sind.

Dieser Schritt ist ein erster Ansatz zu einer Kooperation der Virtualisierungs-Konkurrenten. Doch er wird keinesfalls andere Kommandos, wie Start, Stop oder Move vereinheitlichen.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Zehn exotische Ladegeräte

Handy-Laden per Micro-USB ist inzwischen mit vielen Smartphones möglich. Dennoch kann man seinem Leben mit extravaganten Ladegeräten etwas ...
09. Februar 2012

Samsung-Tablet: Apple scheitert mit Verkaufsverbot

Das Tablet "Galaxy Tab 10.1N" von Samsung wird es auch weiter in Deutschland zu kaufen geben. Das Landgericht Düsseldorf lehnte einen entsprechenden ...
09. Februar 2012

Das steckt hinter AMDs neuer Strategie

Nach einem Analystentag von AMD beschreibt der zweite Teil unseres Hintergrundartikels, die Details der künftig geplanten Technologieprojekte.
09. Februar 2012

neueste leserkommentare
08. Februar 2012 | 08:38 Uhr

Die Überschrift "pöbeln" wird im Text nicht belegt

Das was da von Herrn Friedrich zitiert wird hat nichts mit pöbeln zu tun! Es ist mir völlig unverständlich, wie man hier von pöbeln schreiben kann. Mehr ...

zu Innenminister Friedrich pöbelt gegen Netzgemeinde
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 11:04 Uhr

Motorola ./. Apple

Leider schaffe ich es nicht, für Apple irgendwelche Tränen zu verlieren nach deren Klageorgie gegen Samsung. Sie haben Motorola ja vorgemacht, wie man so etwas tut. Daß der Schuß nach hinten ... Mehr ...

zu Motorola will Teil der Apple-Umsätze
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Abteilungsleiter Konstruktion Balance of Boiler (m/w)

bei ALSTOM Power Systems GmbH (Feste Anstellung)

Projektleiter Internationalisierung (m/w)

bei Chemie-Cluster Bayern GmbH (Befristeter Vertrag)

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei