CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Hardware
Green IT

IBM vergibt Öko-Zertifikate für Rechenzentren

Martin LaMonica und Stefan Beiersmann
|
Freitag, 2. November 2007, 13:11 Uhr

Das Unternehmen hat ein Programm zur Messung von Energieeinsparpotenzialen gestartet, um seinen Kunden den Einstieg in den Emissionshandel zu ermöglichen.

Im Rahmen seines Big-Green-Innovationsprogramms hat IBM mit Hilfe von Neuwing Energy Ventures eine Initiative gestartet, mit der die Steigerung der Energieeffizienz und anderer Sparpotentiale in Zahlen dargestellt werden können. Damit können Unternehmen, die ihre Rechenzentren nach ökologischen Gesichtspunkten umgestalten, in den Handel mit Emissionsrechten einsteigen.

Neben dem Handel können Unternehmen die eingesparten Emissionen auch zur Bewerbung ihrer Umweltschutzbemühungen einsetzen. Immer mehr Unternehmen hätten nach einer Möglichkeit gesucht, ihren Energieverbrauch im Rahmen von Umweltprogrammen genau messen zu können, sagte Rich Lechner, Vizepräsident für IT-Optimierung bei IBM, über die Hintergründe der Initiative.

Lechner erwartet, dass die meisten Kunden die Energieeffizienz-Zertifikate für sich behalten werden, statt diese zu verkaufen. Allerdings könnten solche Zertifikate bei groß angelegten Einsparungsprogrammen einen Wert von mehreren 100.000 Dollar erreichen.

Bisher gibt es nur wenige Auflagen für den Ausstoß von Klimagasen bei Unternehmen. Allerdings erwartet man nicht nur in den USA Änderungen. So gibt es Vorschläge, gewissen Emissionen wie CO2 einen Wert zuzuordnen. Andere Regierungen überlegen die Einführung von Steuern auf Treibhausgase oder die Zahlung von Vergütungen für das Unterschreiten von zulässigen Maximalwerten.

Anfänglich richtet sich das Angebot von IBM nur an Kunden in den USA, die Mainframes oder Midrange-Server einsetzen. Im nächsten Jahr soll das Programm auch auf Europa und das vollständige Server- und Storage-Angebot ausgeweitet werden.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Zehn exotische Ladegeräte

Handy-Laden per Micro-USB ist inzwischen mit vielen Smartphones möglich. Dennoch kann man seinem Leben mit extravaganten Ladegeräten etwas ...
09. Februar 2012

Samsung-Tablet: Apple scheitert mit Verkaufsverbot

Das Tablet "Galaxy Tab 10.1N" von Samsung wird es auch weiter in Deutschland zu kaufen geben. Das Landgericht Düsseldorf lehnte einen entsprechenden ...
09. Februar 2012

Das steckt hinter AMDs neuer Strategie

Nach einem Analystentag von AMD beschreibt der zweite Teil unseres Hintergrundartikels, die Details der künftig geplanten Technologieprojekte.
09. Februar 2012

neueste leserkommentare
08. Februar 2012 | 08:38 Uhr

Die Überschrift "pöbeln" wird im Text nicht belegt

Das was da von Herrn Friedrich zitiert wird hat nichts mit pöbeln zu tun! Es ist mir völlig unverständlich, wie man hier von pöbeln schreiben kann. Mehr ...

zu Innenminister Friedrich pöbelt gegen Netzgemeinde
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 11:04 Uhr

Motorola ./. Apple

Leider schaffe ich es nicht, für Apple irgendwelche Tränen zu verlieren nach deren Klageorgie gegen Samsung. Sie haben Motorola ja vorgemacht, wie man so etwas tut. Daß der Schuß nach hinten ... Mehr ...

zu Motorola will Teil der Apple-Umsätze
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Stellvertretende/r Leiter/in für unser Schadenbüro Kraftfahrt

bei Sparkassen direkt Versicherung AG (Feste Anstellung)

Gebietsleiter/ Teamleiter (m/w) − Region Hamburg

bei ReiseBank AG (Feste Anstellung)

Projekt Manager Marketing (m/f)

bei D.SEARCHExecutive Search (Feste Anstellung)

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei