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Technologie
Hardware

IBM lenkt Lichtwellen im Nanobereich für neue Chips

Kathrin Schmitt
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Dienstag, 26. August 2008, 13:54 Uhr

IBM-Forscher haben bei der Nanotechnologie einen Durchbruch vermeldet. Dieser kann dazu führen, dass neue Prozessorgenerationen und Photoniksysteme möglicherweise schneller auf den Markt kommen. Das beschrieben sie jetzt in dem Fachmagazin Nature Nanotechnology.

Dafür haben die Forscher von IBM eine Lichtquelle auf Nano-Ebene um ein Nanoröhrchen drapiert. Diese Form der Integration von Licht in die Nanoröhrchentransistoren erlaubte es ihnen, das elektronisch gesteuerte Licht zu kontrollieren. das berichtete jetzt das Magazin eWeek.

Die Forscher erhoffen sich vor allem neue Kenntnisse über die Energieversorgung für Prozessortechnik, die auf Nanoröhren aus Kohlenstoff basiert. Dabei spielte das Nanoröhrchen selbst eine entscheidende Rolle. Es ist ein Kohlenstoff in winzig kleiner Röhrenform, der zu einem Transistor zusammengesetzt werden kann. Dieser ermöglicht die Entwicklung immer kleinerer Prozessoren. Denn diese stoßen mit herkömmlicher Technik heute schon fast an ihre physikalischen Grenzen.

Fotogalerie: Intels Vision intelligenter Maschinen

Intels Chief Technology Officer Justin Rattner ist davon überzeugt, dass es nicht mehr lange dauert, bis die Intelligenz von Maschinen die des Menschen übertrifft. Zum Beweis ließ er sich einen Apfel von diesem Roboterarm reichen, der Objekte anhand Veränderungen des elektrischen Felds erkennt.
Joshua Smith von Intels Forschungslabor in Seattle demonstriert die "Pretouch-Fähigkeit" des Roboterarms. Damit kann er orten, wo sich der Apfel befindet und wie groß er ist.
Intel-Forscher Alanson Sample zeigte einen Apparat des Massachusetts Institute of Technology namens 'Wireless Resonant Energy Link'(WREL). Dieser kann Strom ohne Kabel übertragen, ohne dabei viel Energie zu verlieren. Sample demonstrierte, wie mit dem Apparat eine 60-Watt-Glühbirne erleuchtet werden kann.

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Die Forscher setzten bei ihren Versuchen einen Field Effect Transistor (FET) ein, hieß es weiter. Dieser wurde mit einer Reihe von Spiegeln in Nanometergröße abgelenkt. Diese Nanobauteile auf einem Chip sollen zukünftig nicht nur den Energie- oder Lichtausstoß lenken, sondern auch die Wellenlänge des Lichts mit beeinflussen können. Damit seien die spektralen und spatialen Streuungen unter Kontrolle, hieß es.

Für die Forscher steht damit fest, dass selbst eine Datenweiterleitung – wie sie etwa aus dem Glasfaserbereich in der Telekommunikation und dem Netzwerkbereich bekannt ist – auch innerhalb von neuartigen Chips funktionieren kann. Der Begriff dafür heißt Nanophotonik. Den Einsatz von Lasertechnik haben auch Rivalen in der Nanotechnologie in Angriff genommen. Intel und Hewlett-Packard arbeiten selbst an Neuentdeckungen auf diesem Gebiet.

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