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Technologie
Hardware

Windows 7 bekommt neue Produktaktivierung

Martin Schindler
|
Freitag, 12. Februar 2010, 13:40 Uhr

Ab kommender Woche wird Microsoft eine neue Produktaktivierung für Windows 7 bereit stellen. Das Update soll zahlreiche Möglichkeiten umgehen, über die Produktpiraten die Autentifizierung von Windows 7 umgehen können. Microsoft stellt den Anwendern die Installation dieses Tools frei.

Nach Aussagen von Joe Williams, General Manager des Geschäftsbereichs Genuine Windows, adressiert der Patch mehr als 70 bekannte Methoden, die die Produktaktivierung aushebeln. Findet das Update eine Raubkopie, zeigt es eine Meldung an. Die Funktionalität des Betriebssystems wird dadurch nicht eingeschränkt.

Fotogalerie: Wenn's unter Windows 7 schnell gehen muss

Einmal eingerichtet, sind Shortcuts eine große Arbeitserleichterung - hier zum Beispiel für das Herunterfahren, Abschalten und Neustarten des PCs. Unter Windows 7 gibt es einige kleine aber feine Veränderungen im Vergleich zu Vista und XP. Los geht es wie hier gezeigt: Mit der rechten Maustaste auf den Desktop klicken und dann Neu/Shortcut auswählen.
Ein Blick auf 'Shortcut' bringt diesen Eingabe-Bildschirm. Über eine Kommandozeile kann hier eingetragen werden, was der neue Shortcut zu tun hat.
Als nächstes wird der Name des Shortcuts abgefragt, in unserem Fall ist das 'Shutdown' für Herunterfahren.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Zudem nimmt das Update regelmäßig Kontakt zu einem Microsoft-Server auf, um festzustellen, ob neue Hacks für die Aktivierung im Umlauf sind. Dabei werden laut Microsoft keine Informationen übertragen, die eine Identifizierung des Anwenders ermöglichen.

In einem Interview warnte Williams vor Gefahren, die von Raubkopien ausgehen. Eine in Deutschland durchgeführte Studie habe in rund einem Drittel aller im Internet gefundenen Windows-7-Kopien Schadsoftware ermittelt. Das Spektrum reiche von einfach zu entdeckender Malware bis hin zu Keyloggern. "Wir haben viele unterschiedliche Dinge gesehen, die für unsere Kunden und ihre Daten ein Risiko darstellen."

Ab dem 16. Februar kann das Update über die Microsoft-Genuine-Website heruntergeladen werden. Am Tag darauf erscheint es im Download-Center. Später soll es auch als optionales, aber wichtiges Update über Windows Update angeboten werden. Williams erklärte, die Installation erfolge freiwillig. Kunden, die sich gegen das Update entscheiden, sollen weiter andere Windows-Patches erhalten.

Williams wollte keine Angaben dazu machen, ob Microsoft mit dem ersten Service Pack für Windows 7 bekannte Lücken in der Produktaktivierung schließen wird. Bisher habe sein Unternehmen noch keine Pläne für ein Service Pack bestätigt. Doch auch mit dem ersten Service Pack für den Vorgänger Vista hatte der Softwareanbieter einige Schlupflöcher geschlossen.

Fotogalerie: Erleichterte Bedienung in Windows 7

Die Systemsteuerung in Windows 7 ist anders aufgebaut und hat auch neue Funktionen. Um den Einstieg in Windows 7 zu vereinfachen, stellen wir in einer Serie die neue Systemsteuerung vor, mit der sich der gesamte Rechner konfigurieren lässt. Neu ist zum Beispiel eine eigene Suche für die Systemsteuerung mit der sich nach bestimmten Aufgaben suchen lässt. Dies ist der letzte so genannte Walkthrough und er beschäftigt sich mit der Kategorie 'Erleichterte Bedienung'.
Insgesamt acht Kategorien umfasst die neue Systemsteuerung. In der Liste ist die 'Erleichterte Eingabe' die letzte. Hier kann der Nutzer Ein-stellungen für die Darstellung, für das Hören und auch für die Spracherkennung treffen.
Diese Kategorie teilt sich wieder in zwei Unter-kategorien auf, dem 'Center für erleichterte Bedienung' und eine für die Spracherkennung.

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