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Technologie
Hardware

Dell warnt vor Malware auf Server-Motherboards

Martin Schindler
|
Donnerstag, 22. Juli 2010, 12:17 Uhr

Eine "kleine Zahl" von Motherboards für den PowerEdge R410 könnte Malware enthalten, warnt der Computerhersteller Dell. Dabei seien lediglich Austausch-Komponenten und keine von Dell assemblierten Server betroffen.

Betroffen seien möglicherweise Motherboards für die Server PowerEdge R310, PowerEdge R410, PowerEdge R510 und PowerEdge T410. Allerdings können nur unter bestimmten Konfigurationen Fehler auftreten, wenn keine Antivirenlösung aktiviert ist. Es sind lediglich Windows-Systeme für den Fehler anfällig, wie Dell in einem Kundenforum mitteilt.

"Diese Möglichkeit betrifft eine kleine Zahl von PowerEdge-Server-Motherboards, die über den Service-Dienst verschickt wurden", wie es in einem Dell-Forum heißt. "Die Malware wurde bei einem Routinetest im Flash-Speicher des Servers-Boards entdeckt", heißt es von Dell. Wer eine iDRAC Express- oder iDRAC Enterprise-Karte installiert hat, sei ebenfalls nicht betroffen. Der Fehler könne nur dann auftreten, wenn ein Update für den Unified Server Configurator oder 32-bit Diagnostics gefahren werde.

Dell teilt zudem mit, dass man betroffene Kunden bereits informiert habe. "Es sind keine Systeme betroffen, die aus unseren Werken stammen und das Problem beschränkt sich auf Ersatzteile." Inzwischen seien alle fehlerhaften Motherboards aus der Supply Chain entfernt worden. Bis heute seien keine Kundenbeschwerden eingegangen, bei denen der betreffende Schädling W32.Spybot eine Rolle gespielt hätte.

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