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Technologie
Hardware

Apple Magic Trackpad – eine Entzauberung

Martin Schindler
|
Freitag, 30. Juli 2010, 16:21 Uhr

Multitouch für den Desktop-Mac bringt das Magic Trackpad von Apple, mehr sollte man sich von dem schicken Peripheriegerät allerdings nicht erwarten.

Stolze 70 Euro kostet das Magic Trackpad von Apple, das sich so gut neben den kabellosen Tastaturen ausmacht, die Apple seinen Desktop-Macs beipackt. Auf den ersten Blick besticht das minimalistische Design. Kein Knopf, kein Logo und kein Kabel durchbricht die Gestaltung. Die Verarbeitung ist hochwertig, wie auch in unserer Reihe 'zerlegt' zu sehen ist.

Fotogalerie: Apples Magic Trackpad zerlegt

So kommt das Magic Trackpad, das dem Anwender ermöglicht, seinen Mac ebenfalls mit Händen zu steuern, wie er es vom MacBook gewöhnt ist.
Eine kurze Anleitung über die wichtigsten Befehle auf der Rückseite der Schachtel.
Das Trackpad hat die Modellnummer A1339. Voraussetzung das Pad nutzen zu können ist Mac OS X 10.6.4 oder jünger.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Insgesamt 'versteht' das Eingabegerät zwölf Gesten. Für die Fingerübungen bietet das Trackpad ordentlich Platz. Schließlich ist es 80 Prozent größer als die großzügig dimensionierten MacBook-Pro-Touchflächen.

Der Maus-Ersatz lässt sich über Bluetooth mit einem Mac verbinden. Um alle Gesten freizuschalten, muss allerdings eine zusätzliche Software installiert werden. Dann kann man zum Beispiel einen Rechtsklick über das Antippen mit zwei Fingern ausführen. Wischen mit zwei Fingern scrollt; zusammenziehen und spreizen von zwei Fingern verkleinert beziehungsweise vergrößert die dargestellten Inhalte.

Das Trackpad erinnert ein wenig an die aufwendigen und präzisen Eingabegeräte für Grafiker von Wacom. Doch die Ähnlichkeit beschränkt sich auf Äußeres.

Zwar bringt das Trackpad dem Mac Gestensteuerung bei, dennoch kann das neue Gerät wohl nur bei einer kleinen Nutzergruppe als vollwertiger Mausersatz gelten. Denn das Trackpad lässt sich nur bedingt konfigurieren. Die Scroll-Geschwindigkeit etwa lässt sich anpassen, neue Gesten beispielsweise aber kann man dem Trackpad nicht beibringen.

Probleme gibt es mit den Klicks. Die Taste sitzt am unteren Ende der berührungssensitiven Glasplatte. Damit werden diese Klicks vor allem auf weichem Untergrund problematisch. Wahlweise lässt sich das mit der Konfigurierung 'Tap to Click' umgehen.

Fotogalerie: Apple – Magic Trackpad & Co

An der äußeren Form des iMac hat sich nichts geändert. Dafür hat Apple die Basisplattform komplett erneuert: Statt Core-2-Duo-Prozessoren kommen CPUs der Reihen Core i3, i5 und i7 zum Einsatz. Gegenüber den Vorgängervarianten sind die Einstiegspreise gestiegen.
Apple hat auch eine neue Mac-Pro-Serie mit bis zu 12 Prozessorkernen und bis zu 50 Prozent schnellerer Grafikleistung im Vergleich zu den Vorgängern vorgestellt. Die Geräte sollen im Laufe des August zu Preisen ab 2399 Euro erhältlich sein.
Erstmals sind im Mac Pro Intels Sechskern-Prozessor Xeon W3680 mit Taktraten von bis zu 3,33 GHz verbaut. In Doppel-CPU-Konfiguration stehen dem Anwender insgesamt zwölf Rechenkerne zur Verfügung, die dank Hyperthreading 24 Threads gleichzeitig abarbeiten können.

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