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Technologie
Mobile & TK
Sicherheitsanforderungen

Mobile Messaging bleibt 2008 eine Stolperfalle

Kathrin Schmitt
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Montag, 24. Dezember 2007, 09:15 Uhr

Mobiles Messaging wird gern eingesetzt, birgt aber so manche Gefahr im Unternehmen.

Besonders die Administratoren ringen mit zunehmenden Anforderungen beim Mobile Messaging. Wie eine aktuelle Untersuchung von Osterman Research im Auftrag von PostPath zeigte, sind sie nicht überzeugt, dass der Nutzen die Nachteile überwiegt. Das sei die überwiegende Ansicht von IT-Profis, die mehr als 1000 E-Mail-Nutzer zu betreuen haben.

Die Admins sind durchaus der Meinung, dass die mobile Anbindung von Arbeitskräften zusätzliche Produktivität im Unternehmen schafft. Aber die höheren Kosten, der gestiegene Verwaltungsaufwand und zusätzliche Ressourcen untergraben diese Vorteile, so PostPath.

Obwohl viele der Befragten angaben, Mobile Messaging sei bereits eine wichtige Voraussetzung für den Unternehmenserfolg, gibt es demnach noch viele Probleme beim Einsatz der Technologie. So hatten beispielsweise bereits 93 Prozent der BlackBerry-Anwender Produktivitätseinbußen wegen unplanmäßiger Ausfallzeiten. Darüber hinaus gaben 62 Prozent der Administratoren an, dass Mobile Messaging schwer zu organisieren sei.

Nach Ansicht von Steve Erbst, Vice President of Worldwide Sales bei PostPath, wird sich diese Problematik mit der weiteren Verbreitung von mobilen Endgeräten in den Unternehmen noch verschärfen. Zwar würden Lösungen auf BlackBerrys und Windows-Geräten bereits eingesetzt und erfreuten sich wachsender Beliebtheit. Aber das Potenzial ist selten ausgeschöpft, sagte er. Seinen Angaben zufolge würden 62 Prozent der befragten Unternehmen mit Anfragen nach neuen Geräteunterstützungen überhäuft. Dem begegnen laut dem Marktforschungsunternehmen Forrester Research bereits erste Unternehmen mit einer Radikalkur: Sie unterstützen nur noch zwei Gerätetypen - und diese müssen dann reichen.

Parallel zu den steigenden Anforderungen an die Administration nehmen Zutrauen und Nutzungsgrad von Mobile Messaging stark zu. Dies gilt insbesondere für das gehobene Management. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem folgende Anwender mobile Endgeräte nutzen möchten: Senior Management, IT-Mitarbeiter, Vertriebsmitarbeiter und Nicht-Vertriebler aus den Fachabteilungen.

Dabei sei der Betrieb von vier oder mehr mobilen Anwendungsebenen eine echte Herausforderung an die IT-Ressourcen. Schließlich müsse die Performance bei Funktionen wie Synchronisation, Sicherheit, Storage und Archivierung sichergestellt werden, betonte Erbst.

Wie die Untersuchung zeigte, versuchen viele IT-Leiter das Problem durch einen gewaltigen Spagat zu überbrücken, der im Alltag oft neue Fragen aufwirft: 34 Prozent der Unternehmen haben Upgrades für bestehende Server vorgenommen, um auf die zusätzliche Belastung durch mobile Endgeräte zu reagieren. 31 Prozent haben die Zahl der mobilen Geräte begrenzt, die im Unternehmen genutzt werden dürfen. 30 Prozent haben die Nutzer auf eine Vielzahl von Messaging-Servern verteilt und 23 Prozent wissen sich nicht anders zu helfen als durch weitere Investitionen, und setzen zusätzliche Server ein.

Hier greift laut Erbst der Vorteil offener E-Mail-Management-Lösungen, die Unabhängigkeit und Flexibilität mitbringen sollen. "Mobile Messaging ist für viele Unternehmen zu einer wichtigen Produktivitätsstütze geworden. Vor diesem Hintergrund müssen sie jedoch beachten, dass der Einsatz von vielen mobilen Endgeräten in unterschiedlichen Anwendungsumgebungen eine kritische Belastung der IT-Ressourcen bedeutet. Unternehmen, die hier effiziente Lösungen einsetzen, stellen sicher, dass die Produktivitätszuwächse des Mobile Messaging nicht von den erforderlichen Implementierungs- und Administrationskosten aufgefressen werden", resümierte Erbst.

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