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Mobile & TK

Wissenschaftler: Mobiltelefone sind Spermas Tod

silicon.de
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Dienstag, 29. Juni 2004, 16:32 Uhr

Die Strahlung von Mobiltelefonen schädigt das Sperma. Das wollen Wissenschaftler der Abteilung Geburtshilfe und Gynäkologie der ungarischen Universität Szeged in einer Studie herausgefunden haben.

Die Strahlung von Mobiltelefonen schädigt das Sperma. Das wollen Wissenschaftler der Abteilung Geburtshilfe und Gynäkologie der ungarischen Universität Szeged in einer Studie herausgefunden haben. Danach verringert sich bei Männern, die ihr Handy in der Hosentasche oder an der Taille tragen, die Spermienanzahl um bis zu 30 Prozent. "Die andauernde Nutzung von Mobiltelefonen kann sich negativ auf die Spermienproduktion und die männliche Fertilität auswirken", sagte Imre Fejes von der Universität Szeged der Nachrichtenagentur Reuters. Nach dem Bericht haben Fejes und sein Team 221 Männer danach befragt, wie sie ihr Handy verwenden und dabei Zusammenhänge zwischen der Handynutzung und der Spermienanzahl sowie Spermienqualität entdeckt. Die Ergebnisse müssten allerdings noch durch weitere Forschungen gesichert werden, hieß es.

Johannes L.H. Evers, Professor am 'Academic Hospital Maastricht', bezeichnete die Studie als "interessant, aber bei weitem nicht schlüssig". Die Ungarn hätten vermutlich einige Faktoren nicht beachtet, die die Ergebnisse verzerren könnten. Dazu gehöre unter anderem, ob der Mann Stress ausgesetzt sei, welcher Arbeit er nachgehe und ob er rauche.

"Das Resultat der Studie ist unerwartet und wir werden es sorgfältig untersuchen", sagte Michael Clark, Sprecher des britischen 'National Radiological Protection Board'. Der Rückgang der männlichen Fertilität habe aber schon begonnen, bevor Mobiltelefone allgemein gebräuchlich geworden seien und könne die verschiedensten Ursachen haben, so Clark.

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