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Mobile & TK

Stiftung Warentest: Handy-Elektrosmog deutlich unter Grenzwerten

silicon.de
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Freitag, 25. Juni 2004, 11:29 Uhr

Kurz nachdem TCO Development für Handys einen Strahlentest mit alarmierenden Ergebnissen  vorgestellt hat, behauptet die Stiftung Warentest jetzt das Gegenteil.

Kurz nachdem TCO Development für Handys einen Strahlentest mit alarmierenden Ergebnissen vorgestellt hat, behauptet die Stiftung Warentest jetzt das Gegenteil. Die Berliner Verbraucherschützer haben 19 Mobiltelefone auf ihre Strahlung hin untersucht und kamen zu dem Ergebnis, dass der 'Elektrosmog' weit unter den gesetzlichen Grenzwerten liegt. Die langfristigen Folgen des Handygebrauchs seien aber noch immer nicht geklärt, mahnen die Experten trotzdem. "Die geprüften Handys sind nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft unbedenklich. Sie unterschritten die gesetzlich vorgeschrieben SAR-Werte um mindestens 50 Prozent, im realen Betrieb zum Teil sogar noch deutlich mehr", heißt es in der Juli-Ausgabe von test. SAR beschreibt die 'spezifische Absorptionsrate'. Diese Größe hat sich als Bewertung der Strahlung durchgesetzt. Sie gibt Hinweise darauf, wie stark sich das Körpergewebe beim telefonieren erwärmt.

Trotz der Ergebnisse raten die Tester, beim telefonieren ein Headset zu benutzen, damit das Telefon nicht ans Ohr gehalten werden muss. "Obwohl die tragbaren Telefone seit über zehn Jahren im Einsatz sind, ist keine signifikante Häufung der in Frage kommenden Erkrankungen festzustellen. Und es ist immer noch umstritten, ob die Wirkung der Strahlen langfristig nicht doch krankhafte Veränderungen fördern kann."

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