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Technologie
Mobile & TK

Software macht Kamera-Handy zum Strichcode-Lesegerät

silicon.de
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Montag, 24. Mai 2004, 17:16 Uhr

Open-Source-Entwickler haben die Software 'Semacode' veröffentlicht, die es ermöglicht, Webadressen mit einem internetfähigen Kamerahandy anzusurfen.

Open-Source-Entwickler haben die Software 'Semacode' veröffentlicht, die es ermöglicht, Webadressen mit einem internetfähigen Kamerahandy anzusurfen - und das, ohne die Webadresse umständlich eintippen zu müssen. Hierbei bedient sich Semacode des guten alten Strichcode-Verfahrens. Ist auf dem Handy die Semacode-Software installiert, liest das Telefon die URL per integrierter Kamera aus dem Strichcode aus und ruft die entsprechende Website auf. Der Strichcode kann aber auch Informationen wie eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse enthalten. Der DM-Strichcode (Data Matrix) besteht dabei aus einem zweidimensionalen Muster von schwarzen und weißen Quadraten und hat die Größe einer Briefmarke.

Die Software erspare das umständliche Eintippen der URLs, heißt es. Für das Programm sei eine Vielzahl praktischer Anwendungen vorstellbar. Habe man zum Beispiel einen Bus verpasst, könne man per Strichcode an der Haltestelle den Busfahrplan aufrufen. Museumsbesucher könnten via Semacode Informationen in ihrer Sprache nachlesen.

Gegenwärtig ist Semacode nur für die Symbian-basierten Nokia-Modelle 7650, 3650 und 6600s erhältlich. Nach Angaben des New Scientist haben mehrere Mobiltelefon-Hersteller bereits Interesse an der Software angemeldet.

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