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Technologie
Mobile & TK

Behörden mahnen zur Vorsicht beim Umgang mit Mobilfunk

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Dienstag, 28. September 2004, 16:17 Uhr

Die Diskussion um mögliche gesundheitliche Schäden durch Mobilfunkstrahlen reißt nicht ab.

Die Diskussion um mögliche gesundheitliche Schäden durch Mobilfunkstrahlen reißt nicht ab. Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, hat jetzt erneut zu eine vorsichtigeren Umgang mit der Mobilfunktechnik aufgerufen. Die Verbraucher sollten schon beim Kauf eines Mobiltelefons auf einen möglichst niedrigen Strahlungswert (SAR-Wert) achten. Es gebe zwar noch keinen Beweis, dass die Mobilfunkstrahlung die Gesundheit belastet, sagte König dem Tagesspiegel. "Aber es gibt Hinweise auf mögliche biologische Beeinträchtigungen durch die Strahlen des Mobilfunks. Deswegen treten wir dafür ein, im Umgang mit dieser Technologie Vorsorgemaßnahmen zu beherzigen."

Seit 2002 gibt es einen "blauen Engel" für besonders strahlungsarme Handys. Bislang gibt es aber noch kein Gerät, dass dieses Gütesiegel trägt, obwohl eigentlich rund ein Viertel aller Geräte am Markt die Anforderungen erfüllt. "Die Hersteller erwecken den Eindruck, als ob ihnen die Brieftaschen der Kunden wichtiger wären als eine einfache Verbraucherschutzinformation", so König.

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