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Europas Einzelhandel setzt auf RFID

silicon.de
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Mittwoch, 1. Dezember 2004, 14:31 Uhr

Etwa 44 Prozent der 125 führenden europäischen Einzelhändler wollen in den nächsten sechs Monaten ein RFID-Pilotprojekt starten.

Etwa 44 Prozent der 125 führenden europäischen Einzelhändler wollen in den nächsten sechs Monaten ein RFID-Pilotprojekt starten. Das ist Ergebnis einer Studie, die das Marktforschungsinstituts Vanson Bourne im Auftrag von Printronix –einem Hersteller von Industriedruckern – durchgeführt hat. Danach testen 35 Prozent der Befragten bereits den Einsatz von RFID in ihrer Lieferkette, 89 Prozent wollen bis 2006 RFID einsetzen. "Es gibt aber eine große Unsicherheit wegen der Protokolle und Frequenzen", sagte Otto Kilb, Area Manager Deutschland und Schweiz bei Printronix, bei der Vorstellung der Studie in München. Ein Drittel der Befragten habe Bedenken wegen der Kosten einer RFID-Einführung, 30 Prozent gaben an, noch zu wenig über diese Technik zu wissen. Kilb: "Hier ist eine enge Zusammenarbeit der RFID-Integratoren, die die nötige Beratungskompetenz haben, unerlässlich."

Printronix – ein auf das B2B-Geschäft spezialisierter Hersteller  – hat zudem neue Drucker für RFID-Label auf den europäischen Markt gebracht. Zur Produktgruppe zählen der RFID-Etiketten-Drucker 'SL5000e MP', der Thermo-Drucker 'T5000e SR', das Entwicklerpaket 'Smart Label Developer's Kit' sowie ein RFID Upgrade Kit.

"Die Produkte wurden in Übereinstimmung mit den Ultrahochfrequenz-Standards entwickelt", hieß es von Claus Hinge, bei Printronix EMEA Vice President Sales und Marketing. "Der SL5000e MP und das Smart Label Developer's Kit bieten dem Einzelhandel einen Einstieg in ihre RFID-Testphase, der T5000e SR ist eine Lösung für Unternehmen, die heute einen Thermodrucker benötigen, aber bereits eine Umstellung auf RFID planen."

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