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Mobile & TK

Cisco "mesht" die Netze kräftig auf

silicon.de
|
Montag, 14. November 2005, 15:22 Uhr

Mit neuen Geräten zum Aufbau eines Mesh-Netzes will der Netzwerkkonzern Cisco Systems neue Kunden anlocken

Mit neuen Geräten zum Aufbau eines Mesh-Netzes will der Netzwerkkonzern Cisco Systems neue Kunden anlocken. Wie ein Cisco-Sprecher gegenüber silicon.de bestätigte, handelt es sich um neue Zugangspunkte, die auf der zugekauften Airespace-Technik basieren. Damit betritt Cisco nun offiziell die etwa drei Jahre alte Arena der Ausrüster, die ganze Städte mit drahtlosen Hochgeschwindigkeitsnetzen versorgen.

Kern der neuen Netze soll ein Zugangspunkt sein, der zentral verwaltet werden kann. Besonders für Unternehmenslösungen sei dieser Ansatz geeignet, so heißt es aus der Europazentrale. Wie bei Airespace üblich enthält jedes Gerät die Intelligenz, um allein arbeiten zu können. Die Skalierbarkeit kommt aber durch die Verwaltung vieler Zugangspunkte mit einem einzigen, modifizierbaren Controller. Das erleichtert laut Cisco die Verwaltungs- und  Wartungsarbeiten. Die Geräte sind selbstheilend, das heißt, der Controller leitet bei einem Ausfall den Datenverkehr automatisch über die zweitbeste oder drittbeste Route im Netz.

Mit den Geräten geht Cisco von dem Airespace-Ansatz weg, alles zu dezentralisieren und die einzelnen Zugangspunkte gerade im Outdoor-Bereich selbständig zu machen. Die Zugangspunkte stellt sich der Hersteller vor allem an Straßenlaternen fest montiert vor. Unternehmen sollen sich aber auch angesprochen fühlen, wenn sie beispielsweise ihre Gebäude vernetzen wollen, oder um mobile Mitarbeiter nicht zu zwingen, sich ständig neu einzuwählen um die Netzverbindung im Firmengelände nicht abreißen zu lassen.

Die 'Access Points 1500 ' werden durch eigene Controller derselben Reihe ergänzt. Sie können sowohl als Mesh-Clients agieren als auch Backbone-Aufgaben wahrnehmen, wenn das Netz wächst. Die Geräte kommen jetzt in den USA auf den Markt; wegen notwendiger Frequenzanpassungen kommen sie erst im ersten Quartal des nächsten Jahres in Europa in den Fachhandel. Dabei versprechen sich die Anbieter auch gute Geschäfte in verschiedenen Branchen in Deutschland. Vor allem der öffentliche Bereich und die Industrie sollen sich dafür erwärmen.

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