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Mobile & TK

Google hat eigenes Digital Rights Management

silicon.de
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Dienstag, 10. Januar 2006, 15:03 Uhr

Trotz angeblicher Offenheit zu Drittlösungen: "Wir haben unsere eigene DRM-Lösung", sagte Google-Gründer Larry Page

Bemerkungen des Google-Gründers Larry Page während einer Präsentation auf der Consumer Electronics Show (CES) (5. bis 9. Januar, Las Vegas) haben unter Anwendern für Aufsehen gesorgt. Page stellte ein erweitertes Videoangebot vor und teilte dabei mit, dass Google die Videos mit einem eigenen DRM-System (Digital Rights Management) vor einer illegalen Verwendung schützt.

"Wir haben unsere eigene DRM-Lösung", sagte Page nach britischen Medienberichten. Das Unternehmen sei zwar für die Systeme anderer Anbieter offen. "Es schien uns jedoch leichter, eine eigene DRM-Anwendung zu entwickeln". Ein Google-Sprecher lehnte es gegenüber US-Medien ab, die Ausführungen des Firmengründers näher zu erläutern.

Unter Bloggern stießen die Bemerkungen von Page auf Kritik. Anbieter wie Apple, Microsoft und Real Networks hätten bereits proprietäre DRM-Lösungen auf den Markt gebracht, hieß es. Die Verbraucher benötigten kein weiteres DRM-System. Google arbeite in Sachen Video mit Medienkonzernen wie CBS zusammen und sei gezwungen, die Inhalte zu schützen, hieß es dagegen von Branchenbeobachtern.

Der Suchmaschinenbetreiber hat auf der CES zudem angekündigt, künftig mit dem kalifornischen Video-Kompressionsspezialisten DivX zu kooperieren. Die beiden Unternehmen wollen Techniken entwickeln, mit denen Videos auf verschiedenen Geräten - darunter auf mobilen Geräten - abgespielt werden können.

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