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Rückrufaktion für Sony Vaio auch in Deutschland

Freitag, 5. September 2008, 15:00 Uhr

Der japanische IT-Gerätehersteller Sony hat ganze Modellreihen der Vaio-TZ-Serie seiner neuesten Laptops zurückrufen müssen. Zunächst war die Kampagne nur auf die USA beschränkt. Der Konzern hat den Rückruf- und Reparaturservice jetzt auch in den europäischen Ländern gestartet.

Sony bietet sein "Inspektions- und Reparaturprogramm" für Notebooks der 'VAIO TZ'-Serie auch in Deutschland an. So nennt die Konzernzentrale eine große und augenscheinlich weltweite Rückrufaktion.

Wie es weiter heißt, sei Sony "auf ein potenzielles Design-Problem aufmerksam geworden, welches folgende Notebook-Modelle betrifft, die in Europa zwischen Juni 2007 und Juli 2008 verkauft wurden: alle Modellnummern, die mit 'VGN TZ1' beginnen (z.B. VGN-TZ11XN/B), alle Modellnummern, die mit 'VGN TZ2' beginnen (z.B. VGN-TZ21WN/B), bestimmte Modellnummern, die mit 'VGN TZ3' beginnen (z.B. VGN-TZ31VN/R)".

Der Hersteller verwies darauf, dass das Problem nur wenige Geräte betreffe, die möglicherweise überhitzen und eine Verformung des Gehäuses im Bereich der Netzteilbuchse und des Display-Rahmens verursachen könnten. Inspektion und gegebenenfalls Reparatur sind kostenlos. Bei Fragen steht in Deutschland die gebührenfreie Telefon-Hotline mit der Nummer 0800/66 46 269 zur Verfügung. Weitere Informationen zum Inspektions- und Reparaturprogramm finden Kunden online.

Silke Bernhardt, Head of PR, Consumer Marketing, Sony Deutschland, teilte gegenüber silicon.de ergänzend mit, "dass wir eine Brandgefahr ziemlich sicher ausschließen können." Es bestehe nur die Gefahr einer Verformung des Gehäuses im genannten Bereich sowie einer potenziellen Überhitzung an diesen Stellen - jedoch mit ziemlicher Sicherheit keine Brandgefahr unter normalen Bedingungen. Sony sei kein einziger Fall von Brand in diesem Zusammenhang bekannt. "Zum anderen handelt es sich in der Tat um ein freiwilliges Inspektions- und Reparaturprogramm und nicht um eine von Behörden auferlegte Rückrufaktion", stellte sie klar. US-Medien hatten die Rolle der US-Behörden bei der Rückrufaktion in den USA betont. Dem widersprach die Sony-Sprecherin jetzt.

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