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Technologie
Mobile & TK

Zersplitterte iPhones sind ein Fall für die EU-Kommission

Anja Schütz
|
Mittwoch, 19. August 2009, 07:20 Uhr

Wie die New York Times berichtet, untersucht die Europäische Kommission, die für die Sicherheit von Konsumgütern in Europa zuständig ist, nun die Meldungen über explodierte iPhones und iPods Touch. Dem Artikel zufolge hat Apple der EU seine Unterstützung zugesagt.

Laut den Aussagen von Apple handle es sich dabei nur um "einzelne Vorfälle". Apple gehe nicht davon aus, dass es ein generelles Problem gebe. Das Unternehmen sammle nun weitere Informationen und will notwendige Tests durchführen, um die gemeldeten Vorfälle genauer zu untersuchen, sagte die EU-Sprecherin Helen Kearns gegenüber Journalisten in Brüssel.

Apple sieht sich in der Pflicht den Medienberichten über die Explosion von iPhones nachzugehen. "Wir wissen von den Meldungen und warten darauf, dass die entsprechenden Geräte eingesandt werden", erklärte ein Sprecher von Apple Europa. Die Meldungen über explodierende iPhones stammen aus Frankreich.

Im südfranzösischen Städtchen Aix-en-Provence wurde, laut einem Zeitungsbericht der Tageszeitung La Provence, ein 18-Jähriger durch das berstende Display des iPhone 3GS seiner 17-jährigen Freundin verletzt. Die beiden Teenager hätten am Abend auf der Terrasse gesessen, als das ungefähr zwei Monate alte iPhone laut zu knistern anfing. Dem Jugendlichen flog ein Splitter ins Auge, der jedoch schnell wieder entfernt werden konnte.

Das zersplitterte iPhone 3GS
So sieht das zersplitterte iPhone-Display aus.
Foto: ZDNet.fr

Nach Aussagen der beiden Jugendlichen sei zum Unfallzeitpunkt die Batterie nahezu leer gewesen, das Gerät auch nicht anderweitig aufgeheizt oder gar heruntergefallen. Enttäuscht zeigten sie sich von der ersten Reaktion des Apple-Kundendienstes, der ihr Anliegen nicht ernst genommen habe. Doch jetzt will sich das Unternehmen genauer um das Problem kümmern.

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