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Technologie
Mobile & TK

Die heimlichen iPhones bei Microsoft

Sibylle Gassner
|
Dienstag, 16. März 2010, 10:39 Uhr

10.000 Microsoft-Mitarbeiter nutzen Apples iPhone – und die haben es offenbar nicht leicht. Denn die Nutzung des Kultgeräts ist bei Microsoft alles andere als gern gesehen, berichtet das Wall Street Journal. Und so lassen viele ihr Handy in der Kantine oder während Konferenzen in der Tasche – lassen sich aber ansonsten nicht in ihrer Apple-Begeisterung beirren.

Dafür nehmen sie nach Informationen des Blatts auch finanzielle Einbußen in Kauf – denn seit 2009 übernimmt Microsoft nur noch die Gebühren für Firmenhandys, wenn darauf das hauseigene Betriebssystem läuft. Ein weiteres iPhone-Handycap ist das cholerische Temperament von Microsofts obersten Boss.

In Redmonds Fluren erzählt man sich die Geschichte, die sich während einer Versammlung im Sportstadion von Seattle zugetragen haben soll. Steve Ballmer "erwischte" einen Mitarbeiter dabei, wie er ihn mit dem iPhone fotografierte. Der Microsoft-Boss nahm dem Mann das Gerät aus der Hand, legte es auf den Boden und tat so als würde er es zertreten.

Fotogalerie: Die Top Ten der Brüll-Bosse

Das Temeprament von Apple-CEO Steve Jobs ist ebenso berühmt wie gut dokumentiert. Gerät er in Rage, werden schon mal kurzerhand Mitarbeiter gefeuert. Noch mehr gefürchtet ist jedoch seine Indifferenz. Wohlkalkulierte Worte und scheinbare Ruhe verstecken oft seine eigentliche Stimmung. Die Folge: Auf dem Apple-Campus wird Steve Jobs so gut wie nie gegrüßt, berichtet ein Ex-Mitarbeiter.
Rob Glaser, CEO und Gründer von RealNetworks, schreit gerne. Tatsächlich soll er dabei derart ausfallend werden, dass schon so mancher Manager das Unternehmen verlassen hat, obwohl er noch eine dicke Bonuszahlung hätte kassieren können, hätte er noch einige Wochen länger durchgehalten.
Salesforce.com: Marc Benioff beherrscht das Wechselspiel von Zuckerbrot und Peitsche perfekt. Als das Wall Street Journal eine Story über sein Ferienhaus in Hawai bringen wollte, flog er nach New York, um einen Redakteur zu beschimpfen und rief am Ende die lokale Polizei, um einen Reporter festzunehmen, der das Anwesen in Augenschein genommen hatte. Manchmal entschuldigt sich Benioff sehr charmant für seine Ausrutscher - manchmal nicht.

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Trotzdem ist das Konkurrenzprodukt allgegenwärtig auf dem Microsoft-Campus. Nach Informationen des Wall Street Journal hätten im vergangenen Jahr rund 10.000 Mitarbeiter – also rund 10 Prozent der Mitarbeiter – ihre Firmenmails über das iPhone abgefragt.

Nur wenige – wie der Top-Manager und Xbox-Mitbegründer J. Allard – machen diese Liebe öffentlich. Die meisten anderen halten es wie dieser Mitarbeiter: "Wenn ich einmal in einem Meeting mit Steve Ballmer bin, gehe ich einfach nicht ans Telefon - egal wer anruft".

Fotogalerie: Die 25 meist gewünschten Features für das iPhone 4G

Die neue Apple iPhone-Generation soll im Juni in den USA auf den Markt kommen. Wir zeigen Ihnen, welche 25 Features das iPhone 4G haben sollte. Auf Platz 25 der Wunschliste steht das OLED-Display. Im Vergleich zu Flüssigkristall-(LCD)-Bildschirmen weisen OLED-Bildschirme wesentliche Vorteile auf. So benötigen OLED-Displays keine Hintergrund-beleuchtung, da die Dioden das Licht beim Anlegen einer elektrischen Spannung selbst emittieren.
24. Es ist nicht unbedingt ein absolutes Must-Have-Upgrade, aber es wäre wirklich praktisch, wenn das neue iPhone Fingerprint hätte. So müsste man nicht ständig ein Passwort eingeben, um das Handy zu entsperren.
23. Sehr wünschenswert ist ein besserer Sound der eingebauten iPhone-Lautsprecher.

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