CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Netzwerk

Sun entwickelt Dreisprung zum automatisierten Netz

Ulrike Ostler
|
Freitag, 20. September 2002, 12:00 Uhr

Alle Netzwerk-Ressourcen im Blick

Rechenkapazität zu beziehen wie Strom aus der Steckdose, ist letztlich die Vision vom Grid-Computing. Zur unabdingbaren Voraussetzung gehört, dass die Netzadministration einfacher wird und dass mehr Prozesse automatisiert werden können. Computerhersteller Sun Microsystems hat nun einen kleinen Ausblick gegeben, wie sein Fahrplan dorthin aussehen könnte.

Eines der Hauptprobleme besteht darin, dass die Computer der diversen Hersteller in unterschiedlicher Weise kommunizieren. So arbeitet Sun daran, ein komplettes Netz verwalten zu können wie einen einzigen Rechner. Sun bezeichnet die Strategie als N1. In wenigen Jahren schon soll es soweit sein.

Zunächst sollen Netzwerk-Administratoren in die Lage versetzt werden, sämtliche Komponenten über ein System kontrollieren zu können. Sun spricht dabei von einer Virtualisierungs-Engine, die die Ressourcen erscheinen lassen kann, als gehörten sie allesamt zu einem einzigen Pool. Die Engine soll Ende dieses Jahres auf den Markt kommen.

Die zweite Phase beginnt im kommenden Jahr. Dann sollen Möglichkeiten entstehen, die es erlauben, Services zu erkennen und sie mit dazu passenden Rechenleistungen zu koppeln. Mehr als ein paar Clicks sind dann dafür nicht mehr notwendig, verspricht Sun. Ab 2004 schließlich finden Ressourcen und Aufgaben beziehungsweise Services nahezu automatisch zueinander, je nach Bedarf im ständigen Wechsel.

Außer Sun bemühen sich noch andere IT-Hersteller um die Netzwerk-Automatisierung. Am bekanntesten ist vermutlich das E-Liza-Projekt von IBM. Big Blue spricht in diesem Zusammenhang von "Selbstheilung". Das Netz soll sich selbst organisieren und Störungen automatisch beseitigen.

Speicherspezialist EMC kündigte diese Woche ein Speicher-Management-System an, das Ressourcen in einer Art Pool verwaltet. Hewlett-Packard fasst seine Management-Aktivitäten in einem Ultility Data Center zusammen.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Zehn exotische Ladegeräte

Handy-Laden per Micro-USB ist inzwischen mit vielen Smartphones möglich. Dennoch kann man seinem Leben mit extravaganten Ladegeräten etwas ...
09. Februar 2012

Samsung-Tablet: Apple scheitert mit Verkaufsverbot

Das Tablet "Galaxy Tab 10.1N" von Samsung wird es auch weiter in Deutschland zu kaufen geben. Das Landgericht Düsseldorf lehnte einen entsprechenden ...
09. Februar 2012

Das steckt hinter AMDs neuer Strategie

Nach einem Analystentag von AMD beschreibt der zweite Teil unseres Hintergrundartikels, die Details der künftig geplanten Technologieprojekte.
09. Februar 2012

neueste leserkommentare
08. Februar 2012 | 08:38 Uhr

Die Überschrift "pöbeln" wird im Text nicht belegt

Das was da von Herrn Friedrich zitiert wird hat nichts mit pöbeln zu tun! Es ist mir völlig unverständlich, wie man hier von pöbeln schreiben kann. Mehr ...

zu Innenminister Friedrich pöbelt gegen Netzgemeinde
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 11:04 Uhr

Motorola ./. Apple

Leider schaffe ich es nicht, für Apple irgendwelche Tränen zu verlieren nach deren Klageorgie gegen Samsung. Sie haben Motorola ja vorgemacht, wie man so etwas tut. Daß der Schuß nach hinten ... Mehr ...

zu Motorola will Teil der Apple-Umsätze
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

HR Projektmanager International (m/w)

bei Hanseatisches Personalkontor (Feste Anstellung)

Geschäftsführer (m/w)

bei Mercuri Urval GmbH (Feste Anstellung)

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei