CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Netzwerk

Die nächste WWW-Generation gewinnt langsam Konturen

silicon.de
|
Mittwoch, 11. Februar 2004, 17:37 Uhr

Die nächste Generation des World Wide Web, das so genannte 'Semantic Web', verlässt den Status eines Forschungsprojektes und kommt in die Implementierungsphase.

Die nächste Generation des World Wide Web, das so genannte 'Semantic Web', verlässt den Status eines Forschungsprojektes und kommt in die Implementierungsphase. Das World Wide Web Consortium (W3C), zuständig für Internet-Standards, hat dazu jetzt zwei Schlüsseltechnologien definiert. Das Semantic Web soll künftig den Umgang mit Internet-Inhalten, vor allem aber das Suchen im Netz einfacher machen. Nach Aussage von Tim Berners-Lee, Direktor des W3C und Erfinder des World Wide Web, soll das Semantic Web dadurch "bislang ungeahnte Verbindungen zwischen verschiedenen Anwendungen ermöglichen". Das setzt aber voraus, dass die Server, die Informationen beherbergen, sozusagen wissen, worum es bei diesen Inhalten geht. Dafür müssen allerdings die Inhalte auf eine besondere Art aufbereitet und klassifiziert werden, und dazu braucht es wiederum neue Beschreibungssprachen.

Bei den jetzt verabschiedeten Standards handelt es sich um die Beschreibungssprache 'Web Ontology Language' (OWL) und dem 'Resource Description Framework' (RDF). Sie bilden die Grundlage für die gemeinsame Nutzung von Daten und Anwendungen, wobei RDF das Gerüst für die Erstellung einfacher Beschreibungen darstellt. So wie XML die Regeln für Syntax vorgibt, ordnet RDF die Semantik der Beschreibungen.

Mit OWL sollen Themen- oder Domain-spezifische Vokabulare entwickelt werden können. Die Disziplin dazu heißt 'Ontologie', hat aber mit der herkömmlichen Bedeutung des Wortes (die Lehre, die sich mit dem Sein und dem, was wesentlich und unmittelbar zu diesem gehören soll, beschäftigt), nur im übertragenen Sinne etwas zu tun. Die dadurch erstellten Vokabulare sollen dazu dienen, dass Inhalte, wie sie beispielsweise einzelne Branchen wie die Automobilindustrie oder die Medizin verwenden, intelligent miteinander verknüpft werden können.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Zehn exotische Ladegeräte

Handy-Laden per Micro-USB ist inzwischen mit vielen Smartphones möglich. Dennoch kann man seinem Leben mit extravaganten Ladegeräten etwas ...
09. Februar 2012

Samsung-Tablet: Apple scheitert mit Verkaufsverbot

Das Tablet "Galaxy Tab 10.1N" von Samsung wird es auch weiter in Deutschland zu kaufen geben. Das Landgericht Düsseldorf lehnte einen entsprechenden ...
09. Februar 2012

Das steckt hinter AMDs neuer Strategie

Nach einem Analystentag von AMD beschreibt der zweite Teil unseres Hintergrundartikels, die Details der künftig geplanten Technologieprojekte.
09. Februar 2012

neueste leserkommentare
08. Februar 2012 | 08:38 Uhr

Die Überschrift "pöbeln" wird im Text nicht belegt

Das was da von Herrn Friedrich zitiert wird hat nichts mit pöbeln zu tun! Es ist mir völlig unverständlich, wie man hier von pöbeln schreiben kann. Mehr ...

zu Innenminister Friedrich pöbelt gegen Netzgemeinde
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 11:04 Uhr

Motorola ./. Apple

Leider schaffe ich es nicht, für Apple irgendwelche Tränen zu verlieren nach deren Klageorgie gegen Samsung. Sie haben Motorola ja vorgemacht, wie man so etwas tut. Daß der Schuß nach hinten ... Mehr ...

zu Motorola will Teil der Apple-Umsätze
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Leiter Arbeitsgebiet Mobilität & Touristik (w/m)

bei Deutsche Bahn / DB Vertrieb (Feste Anstellung)

IT Service Manager (m/w)

bei Q-Cells SE, OT Thalheim (Feste Anstellung)

Baudirektor/in BesGr. A 15 BBO

bei Stadt Frankfurt am Main (Feste Anstellung)

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei