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RSA kümmert sich um RFID-Schutz

silicon.de
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Mittwoch, 25. Februar 2004, 14:52 Uhr

Der Security-Konzern RSA, der diese Woche seine alljährliche Konferenz abhält, will die Ängste der Verbraucher ernst nehmen und hat deshalb ein RFID-Blocking entwickelt.

Der Security-Konzern RSA, der diese Woche seine alljährliche Konferenz abhält, will die Ängste der Verbraucher ernst nehmen und hat deshalb ein RFID-Blocking entwickelt. Das soll verhindern, dass die Funkchips auf Produktebene nach dem Verlassen des Geschäfts immer noch zu Verfolgungs- und Überwachungszwecken missbraucht werden können. Die Technik 'RSA Blocker Tag' arbeite nach dem Prinzip der Kommunikationsunterbrechung, soll aber, der Funkkapazität von RFID gemäß, nur innerhalb einer bestimmten Entfernung funktionieren. So sei es bei mit der RSA-Technik ausgestatteten RFID-Tags nicht möglich, die Daten später noch auszulesen.

In einer Live-Demonstration zeigten die RSA-Manager auf der Konferenz in San Francisco, wie die Technik vorgehe: Der Kunde solle die getaggten Produkte in geringer Entfernung zu der mitgebrachten RSA-Blocking-Technik in den Warenkorb legen. Dort würden die RFID-Tags in den Verpackungen so manipuliert, dass nur ein einmaliges Auslesen - nämlich das des Preises und der Warengruppe durch den Verkäufer an der Kasse - möglich sei. Danach, so die RSA, habe der RFID-Tag sein elektronisches Leben verwirkt und sei nicht mehr zur Beschattung von Personen reaktivierbar. Allerdings vermuteten einige Fachleute auf der Konferenz, dass die Behörden bald gegen den freien Vertrieb dieser Technik einschreiten dürften, sofern sie ein Interesse an der Reaktivierung der Chips hätten.

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