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USA: Football-Fans bezahlen via RFID

silicon.de
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Freitag, 30. Juli 2004, 17:12 Uhr

Zwei Vereine der amerikanischen National Football League (NFL) rüsten ihre Stadien in der nächsten Saison mit einem bargeldlosen RFID-Bezahlsystem aus.

Mit den 'Philadelphia Eagles' und den 'Seattle Seahawks' rüsten zwei Vereine der amerikanischen National Football League (NFL) ihre Stadien in der nächsten Saison mit einem bargeldlosen RFID-Bezahlsystem aus. Das System liefert das New Yorker Unternehmen Smart System Technologies (SST). "Ein Football-Stadion ist ein guter Platz für unsere Lösung, weil die Vereine ständig nach neuen Einnahmequellen suchen", meinte Michael Richardson, CTO von SST. Das Unternehmen bietet in den USA das Bezahlsystem 'Powerpay' an. Dabei bekommen die Kunden einen Schlüsselanhänger mit einem RFID-Chip. Der Halbleiter enthält nach Angaben des Unternehmens keine vertraulichen Daten, sondern nur eine Kontrollnummer. Die Kunden halten den Anhänger beim Einkauf an ein Lesegerät und der Betrag wird vom Konto abgebucht. Für die Vereine scheint es sich zu lohnen: Nutzer des RFID-Anhängers geben doppelt Geld aus wie Fans, die bar oder mit Kreditkarte bezahlen, behauptet SST.

Wie US-Medien berichten, unterhält die Firma ein Verzeichnis der Powerpay-Nutzer und sammelt Details über die Zahlungsvorgänge der Kunden. Die Einzelheiten dienten dazu Kundenprofile zu erstellen, die nicht auf vertraulichen Daten, sondern auf demografischen oder psychografischen Merkmalen beruhten, hieß es.

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