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Bücher zum Download - das private Bücherregal wird virtuell

silicon.de
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Dienstag, 25. Januar 2005, 16:06 Uhr

Das Downloaden von Musikstücken aus dem Internet hat in den vergangenen Jahren die Musikbranche dramatisch verändert.

Das Downloaden von Musikstücken aus dem Internet hat in den vergangenen Jahren die Musikbranche dramatisch verändert. Dasselbe könnte nun auch dem Buchmarkt blühen. Denn aus dem USA schwappt derzeit der Trend zum Hörbücher-Download nach Deutschland. Seit einigen Wochen gibt es mit audible.de ein Internet-Portal für den Download von Hörbüchern und Internetmagazinen. "Allein innerhalb der ersten Tagen sind mehr als 5000 Hörbücher über den virtuelle Ladentisch gegangen", sagte audible-Marketingchef Nils Rauterberg gegenüber silicon.de.

Das Unternehmen verweist auf die USA, in denen im vergangenen Jahr das Geschäft mit Hörbüchern zum Download um 56 Prozent gewachsen ist, während der klassische Buchmarkt leicht schrumpfte. Um auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen, kooperiert das Unternehmen derzeit mit 15 Verlagspartnern und bietet neben deutsch- und englischsprachigen Hörbüchern auch Audioversionen von tagesaktuellen Zeitungen und Zeitschriften, wie zum Beispiel dem Handelsblatt und der Zeit.

"Die Titel aus unserem englisch- und deutschsprachigen Programm sind rund 30 Prozent günstiger als vergleichbare CD-Hörbücher - aber es geht vor allem um einen anderen Hörstil, etwa im Auto, unterwegs zur Arbeit oder beim Sport", so audible-Geschäftsführer Arik Meyer. Um Missbrauch zu vermeiden, können die Audiotitel auf maximal drei Computer heruntergeladen und von dort auf drei mobile Geräte überspielt werden. Das Brennen auf CD ist einmal möglich.

Mit audible.de setzt die amerikanische audible.com einen ersten Fuß auf europäisches Gebiet. Im Laufe dieses Jahres sollen der französische und britische Markt folgen.

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