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Der Holographie sei Dank - DVD speichert ein TByte

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Freitag, 4. Februar 2005, 14:53 Uhr

Ein neu gegründetes Unternehmenskonsortium will die Kapazität von optischen Speichermedien drastisch steigern.

Ein neu gegründetes Unternehmenskonsortium will die Kapazität von optischen Speichermedien drastisch steigern. Ziel sei die Entwicklung einer 'Holographic Versatile Disc' (HVD) mit einer Speicherkapazität von einem TByte. Das entspricht der Datenmenge, die derzeit auf 200 Standard-DVDs Platz hat. Das Konsortium 'HVD Allianz' setzt sich aus sechs Unternehmen zusammen, darunter Fuji Photo und CMC Magnetics. Sie versprechen, dass mit Hilfe der HVD-Technologie Daten mit einer Geschwindigkeit von über einem Gbit/s übertragen werden können, das wäre 40 Mal schneller als bei heutigen DVDs.

HVD gilt als möglicher Nachfolger von Technologien wie Blu-ray und HD DVD, mit denen bisher bis zu 50 GB gespeichert werden können. Die neue Speichermethode basiert auf einer Holographie-Technologie des japanischen Unternehmens Optware, einem der sechs Gründer des Konsortiums. HVD werde sich sowohl im Unternehmensbereich als auch im Markt für Unterhaltungselektronik etablieren, hieß es.

Zunächst will das Konsortium jedoch Discs mit niedrigeren Kapazitäten entwickeln. In einem ersten Schritt sei eine Speicher-Disc mit einer Kapazität von 200 GB und eine Read-only-Disc mit 100 GB geplant.

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