CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Netzwerk
Preissturz

Intel drängt auf den RFID-Markt

silicon.de
|
Mittwoch, 7. März 2007, 15:45 Uhr

Der Chip-Gigant Intel will seine Marktmacht hinter RFID (Radio Frequenzy Identifikation) werfen und Chips mit RFID-Funktionen integrieren.

Intel will einzelne Bauteile, die bislang in RFID-Lesegeräten verbaut wurden, auf einem einzigen Chip integrieren. Ein solcher Schritt könnte die Preise für RFID-Terminals um bis zu 60 Prozent kappen, glaubt der Hersteller. Sind die einzelnen Funktionen erst einmal auf dem Chip untergebracht, glaubt Intel, neben dem Preis auch den Energieverbrauch sowie die Größe von Lesegeräten verringern zu können.

Den RFID-Sender will Intel unter dem Namen 'R1000' einführen. Der Hersteller gibt an, dass etwa 90 Prozent der Komponenten, die in einem RFID-Leser nötig sind, durch Funktionen auf dem Chip abgedeckt werden können. Enthalten sind hier unter anderem Bauteile für das Senden, Empfangen und Modulieren von Frequenzen. Geräte mit integrierten Chips könnten zudem den Energieverbrauch auf 1,5 Watt senken. Derzeit nimmt ein Terminal zwischen 20 und 40 Watt auf. Über den kleinen Formfaktor ließen sich Lesegeräte etwa auch in Mobiltelefonen unterbringen, prognostiziert Intel.

Offenbar werde Intel die Entwicklung und Fabrikation dieser Technologie an Dritte weitergeben. Branchenkenner aber sehen in der Tatsache, dass Intel seinen Namen für diese Technologie bereit stellt, einen wichtiges Signal für die Industrie.

Sollte das Projekt tatsächlich halten, was es verspricht, so könnte der Preissturz bei RFID-Terminals noch drastischer ausfallen. Experten schätzen, dass die Preise schnell auf etwa 500 Dollar pro Lesegerät fallen könnten. Derzeit kosten diese Geräte rund 1700 Dollar.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Das steckt hinter AMDs neuer Strategie

Nach einem Analystentag von AMD beschreibt der zweite Teil unseres Hintergrundartikels, die Details der künftig geplanten Technologieprojekte.
09. Februar 2012

Mit Chrome 17 verkürzt Google Ladezeiten

Mehr Sicherheit und verbesserten Autofill-Funktionen bringt Google mit der neue Version des Chrome-Browsers.
09. Februar 2012

Weltweite Demonstrationen gegen Apple geplant

Die Menschenrechtsorganisationen Change.org und SumOfUs.org haben für diesen Donnerstag zu weltweiten Protesten gegen Apple aufgerufen. ...
09. Februar 2012

neueste leserkommentare
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 10:45 Uhr

Großartig

Großartige Idee, nur wen interessierts? Mehr ...

zu Schließung von Megaupload und die Folgen
06. Februar 2012 | 09:37 Uhr

Nachtrag zum Artikel

IBM crowd sourcing could see employed workforce shrink by three quarters http://tinyurl.com/23ara48 Quelle: Personnel Today, 23. April 2010 Mehr ...

zu IBM: Community statt Festanstellung
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Leiter (m/w) Anwendungsentwicklung Bestand KFZ (KR)

bei Talanx Systeme AG (Feste Anstellung)

Strategie- und Prozessberater (m/w)

bei Daimler AG (Feste Anstellung)

Berater SAP FI (m/w) - Inhouse Position im Raum Düsseldorf

bei Ratbacher GmbH (Feste Anstellung)

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei